Vergleich: Die Tücken bei der Zahnzusatz-Versicherung

Vergleich: Die Tücken bei der Zahnzusatz-Versicherung

Bohren, Spritzen, Wurzelbehandlung: Ein Besuch beim Zahnarzt kann ganz schön weh tun. Auch finanziell: Seit Jahresbeginn gilt eine neue Gebührenordnung. Zahnzusatz-Versicherungen können helfen. Wie Sie die beste Versicherung finden.

Wer unter schlechten Zähnen leidet weiß: Ersatz kann richtig teuer werden. Am Markt finden sich zahlreiche Zusatzpolicen die versprechen, die Zahnarztkosten auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Doch die Beitrags- und Leistungsunterschiede sind groß und schwer zu durchschauen.

Ein genauer Blick lohnt sich vor allem für Kassenpatienten, weil seit 2012 eine neue Gebührenordnung gilt. Sie beschert Versicherten einen höheren Eigenanteil bei Kronen, Brücken & Co. Wird Zahnersatz nötig, zahlen gesetzliche Krankenkassen nur einen festen Zuschuss zur wirtschaftlich günstigsten Versorgung, der sogenannten Regelversorgung.

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Werden kostspielige Behandlungen wie Implantate oder Inlays nötig, muss der Patient den größten Teil aus eigener Tasche bezahlen. "Wer mehrere Implantate braucht, dessen neues Gebiss kostet schnell mehr als ein Kleinwagen", sagt "Finanztest"-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen. Bei den besten Tarifen übernehmen die Versicherer zum Beispiel von einer 3000 Euro teuren Behandlung mehr als 2300 Euro, die gesetzlichen Kassen zahlen hier nur 387 Euro, wie die Stiftung Warentest erläutert.

Früh versichern und aufs Kleingedruckte achten

Wer eine private Zahnzusatz-Versicherung abschließt, um diese Kosten abzusichern, der sollte genau hinsehen. Manche Versicherer beschränken ihre Leistungen auf eine bestimmte Zahl von Implantaten, legen Kostenobergrenzen fest oder schließen diese Leistungen sogar ganz aus ihren Verträgen aus, warnt die Stiftung Warentest. Wer sich also besonders in Hinblick auf Inlays und Implantate absichern will, sollte ganz genau ins Kleingedruckte schauen.

Zudem muss eine private Zusatzversicherung immer rechtzeitig abgeschlossen werden. Denn wird die Police erst unterschrieben, wenn der Zahn schon schmerzt, bringt sie nichts: Zu Beginn der Vertragslaufzeit gilt eine Wartezeit von acht Monaten, innerhalb derer meist keine Kosten übernommen werden. Beschwerden verheimlichen sollten Versicherte auf keinen Fall, denn der Versicherer darf Informationen über den Patienten beim Zahnarzt einholen und kann bei falschen Angaben vom Vertrag zurücktreten.

Die Stiftung Warentest hat aktuell in einem Vergleich 147 Zahnzusatz-Versicherungen  unter die Lupe genommen, die in Abhängigkeit vom Alter des Versicherungsnehmers und je nach Anbieter zwischen 18 und 49 Euro im Monat kosten. Von diesen untersuchten Policen bewertete die Stiftung nur 33 mit "sehr gut", 23 Versicherungen wurden mit der Note "ausreichend" bewertet.

Einen Überblick über die vier günstigsten Angebote, die im Test mit der Bestnote abgeschnitten haben, finden Sie in unserer Übersicht.


Mit Material von dapd

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