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Vermögenssicherung: Ersparnisse effektiv mit Gold schützen

von Frank Doll

Das Edelmetall ist nicht mehr preiswert, doch es bleibt als Instrument zur Vermögenssicherung wertvoll und unverzichtbar. Warum der Goldpreis Nebensache ist und wo Sparer es am besten kaufen.

Gold Quelle: Illustration: Martin Haake
Gold ist nicht mehr preiswert, aber es bleibt zur Vorsorge unverzichtbar Quelle: Illustration: Martin Haake

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Im Büro von John Magee, dem 1986 verstorbenen Autor des Börsenklassikers „Technische Analyse von Aktientrends“, hing ein Poster: „Sag mir nicht, was ich kaufen soll – sag mir nur, wann ich es kaufen soll.“ Bei Gold ist die Frage nach dem besten Einstiegszeitpunkt geklärt – er liegt Jahre zurück. Die Goldpreisrally in Dollar startete 2001 bei weniger als 300 Dollar pro Unze, in Euro nahm Gold Anfang 2005 bei 300 Euro endgültig Fahrt auf. Aktuell kostet die Feinunze 1750 Dollar oder 1330 Euro.

Goldmünze Krügerrand

  • Feingewicht

    Feingewicht 1 Unze = 31,103477 Gramm

    Stand: 17, Oktober 2012, ca 14.40 Uhr, Goldpreis = 1747,03 Dollar pro Unze, 1Euro = 1,3126 Dollar

    Quelle: Händlerangaben

  • Händler www.westgold.de

    Verkaufen 1330,00 Euro

    Kaufen 1369,00 Euro

    Abschlag/Aufpreis auf den Goldpreis bei

    Verkauf -0,1 Prozent

    Kauf +2,9 Prozent

  • Händler www.proaurum.de

    Verkaufen 1319,00 Euro

    Kaufen 1374,00 Euro

    Abschlag/Aufpreis auf den Goldpreis bei

    Verkauf -0,9 Prozent

    Kauf +3,2 Prozent

  • Händler www.mp-edelmetalle.de

    Verkaufen 1351,50 Euro

    Kaufen 1384,50 Euro

    Abschlag/Aufpreis auf den Goldpreis bei

    Verkauf +1,5 Prozent

    Kauf +4,0 Prozent

Ob Gold schon zu teuer ist, hängt ab vom Blickwinkel des Betrachters. Da die Einkommen nicht Schritt halten konnten mit dem Anstieg des Goldpreises, ist Gold teuer geworden. Für jemanden, der Ersparnisse besitzt und diese vor Entwertung schützen will, bleibt Gold dennoch eine preiswerte Alternative zur Vermögenssicherung. „Mir zeigt der Goldpreisanstieg, dass die Kaufkraft von Papiergeldwährungen sinkt“, sagt Goldanalyst Ronald-Peter Stöferle von der Ersten Bank in Wien.

Goldbarren

  • Feingewicht

    Feingewicht 1 Unze = 31,103477 Gramm

    Stand: 17, Oktober 2012, ca 14.40 Uhr, Goldpreis = 1747,03 Dollar pro Unze, 1Euro = 1,3126 Dollar

    Quelle: Händlerangaben

  • Händler www.westgold.de

    Verkaufen 4255,00 Euro

    Kaufen 4353,00 Euro

    Abschlag/Aufschlag auf den Goldpreis bei

    Verkauf -0,6 Prozent

    Kauf +1,7 Prozent

  • Händler www.proaurum.de

    Verkaufen 4231,00 Euro

    Kaufen 4349,00 Euro

    Abschlag/Aufschlag auf den Goldpreis bei

    Verkauf -1,1 Prozent

    Kauf +1,6 Prozent

  • Händler www.mp-edelmetalle.de

    Verkaufen 4277,83 Euro

    Kaufen 4357,83 Euro

    Abschlag/Aufschlag auf den Goldpreis bei

    Verkauf 0,0 Prozent

    Kauf +1,6 Prozent

Doch Ökonomen beschwichtigen. Zu Panik vor Inflation bestehe trotz der von den Notenbanken verursachten Geldflut noch kein Anlass. Es sei ja nicht ausgemacht, dass das Geld in den realwirtschaftlichen Kreislauf komme und dort die Güterpreise anschiebt. Tatsache ist aber, dass mehr und mehr Papiergeld gedruckt wird. Weltweit haben Notenbanken neue geldpolitische Lockerungen angekündigt. Gold lässt sich dagegen nicht im gleichen Tempo aus dem Boden holen. Der Produktion von Papiergeld sind keine Grenzen gesetzt – und der Goldpreis wird in Papierwährungen ausgedrückt.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 25.10.2012, 09:25 Uhrheinzepeter

    Goldhändler sind doch schon verpflichtet zur Verhinderung von Geldwäsche Buch zu führen. Zumindest, was Einkäufe ab 15.000 Euro betrifft. Und was bei Online-Händlern nach jedem Kauf gespeichert wird, ist auch nicht bekannt. Die Adresse des Käufers auf alle Fälle, man will das erworbene ja auch zugeschickt bekommen. (Stief)Vater Staat wird also - wenn nicht schon geschehen - bei Bedarf und geschaffener Gesetzeslage diese Datenquelle anzapfen. Dumm gelaufen! Also bleibt noch das saubere Tafelgeschäft - anonym Geld hin und Gold her. Bis - derzeit - 14.999 Euro pro Kauf. Und auch als "Kleingeld" ne Portion Silbermünzen dazu. (Die sind noch, wie man aus Berlin hört, bis Ende 2013 zum verminderten Mehrwertsteuersatz zu bekommen.) Denn wer will schon im Falle des Falles mit einem goldenen Hundertgrammer beim Bäcker Brötchen kaufen gehen? Freilich könnten die berliner Strategen auf ein Goldbesitzverbot kommen, man sollte dort aber wissen, daß sich das nie und nirgends tatsächlich durchsetzen lies. Den Schwarzhandel würde es beleben und Kapitalflucht in Größenordnungen sowieso.

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