Nur eine Minderheit der Altersvorsorge-Berater ist auch neutral und unabhängig. Ausschließlich die so genannten „Versicherungsberater“ beraten ihre Kunden individuell und in deren Interesse. Um ihre Neutralität und Unabhängigkeit zu gewährleisten, beziehen sie keine Provisionen von Versicherungen, sondern beraten Kunden auf Honorarbasis. Meistens wird dabei eine Stundensatzvergütung vereinbart. Deutschlandweit gibt es nur rund 200 Versicherungsberater.
Die knapp 45.000 Versicherungsmakler sind zwar nicht vertraglich an eine oder mehrere Gesellschaften gebunden und können grundsätzlich frei zwischen den Versicherern und deren Tarifen wählen. Insoweit sind sie zwar unabhängig bei der Auswahl ihrer Angebote, erhalten aber Provisionen bei Vertragsabschluss von den Versicherern.
Versicherungsvermittler sind Handelsvertreter, die von einem oder mehreren Versicherungsunternehmen beauftragt sind, deren Versicherungen zu vermitteln. Sie erhalten Provision, wenn der Kunde einen Vertrag abschließt. Mehr als 210.000 Vermittler gibt es in Deutschland.

Wer für Riestersparer Bank- oder Investmentfondssparpläne empfiehlt sollte auch sagen, daß damit immer auch eine aufgeschobene Rentenversicherung abgeschlossen wird, eine Verpflichtung, um das sog. Langlebigkeitsrisiko zu mindern. D.h., ab dem 80 bis 85. Lebensjahr tritt die zuvor doch ach so verteufelte Rentenversicherung ein! Und wovon wird deren Beitrag bezahlt? Vom Riesterspar-Beitrag! Abgesehen davon, daß bei einem Investmentfondssparplan Verluste niemals auszuschließen, noch nicht einmal geplant werden können. Man sollte also komplett raten und von Pauschalisierungen ab-raten.

Super! Einfach den Artikel vom letzten Jahr kopiert und wieder aus der Schublade geholt. Ganz großer Journalismus!

Wer nichts wird wird Wirt.
Oder er wird Gast und fällt dem Wirt zur Last.
Ist ihm dies auch nicht gelungen, reist er mit Versicherungen.