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Versicherungen: So sehen Sie Ihrem Versicherungs-Makler auf die Finger

von Martin Seiwert

Seit Wochen sorgt der WirtschaftsWoche-Artikel über die Verkaufspraktiken des Versicherungsriesen Allianz unter Lesern für heftige Diskussionen. Doch welche Versicherungsprodukte brauchen Sie wirklich? Wiwo.de hat für Sie die wichtigsten Verbraucher-Tipps rund um das Thema Versicherungen zusammengestellt.

Ein Aktenordner mit dem Logo Quelle: dpa
Ein Aktenordner mit dem Logo der Allianz-Versicherung steht im Büro einer Allianz-Vertretung in Kaufbeuren im Allgäu Quelle: dpa

In den Kommentaren zu der Allianz-Story „Blaues Wunder“ schreiben viele Versicherungsvertreter, der Verkaufsdruck der Versicherer sei so groß, dass sie ihre Kunden nicht mehr gut beraten und ihnen nicht die besten Produkte verkaufen könnten. Stattdessen müssten sie vielfach die Produkte empfohlen, die die höchsten Provision oder Bonifikation bringen. Das kann die Kunden teuer zu stehen kommen: Nach Einschätzung des Bundesverbandes der Versicherungsberater (BVVB) zahlen Kunden aus diesem Grund jährlich über 20 Milliarden Euro mehr als nötig. Jeder deutsche Haushalt, so der BVVB, könnte  pro Jahr rund 400 Euro sparen.

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Welche Produkte brauchen Sie wirklich? Wo finden Sie eine gute Finanzberatung? Was sollten Sie bei der Auswahl des Beraters beachten? Sorgen die neue Vermittlerrichtlinie und das neue  Versicherungsvertragsgesetz für eine bessere Beratung? Wiwo.de hat für Sie wichtigsten Tipps von Stiftung Warentest und Bund der Versicherten zusammengestellt.

Sie suchen eine schnelle Übersicht, welche Versicherungen Sie wirklich brauchen? Auf der Homepage des Bundes der Versicherten können Sie Ihren Bedarf mit ein paar Klicks ermitteln:

http://www.bundderversicherten.de (Menupunkt Versicherungsbedarf)

Versicherungen : Optimaler Risikoschutz

Der Versicherungsantrag ist schnell unterschrieben – oft zu schnell. Denn um sich optimal abzusichern sind viele Versicherungen gar nicht nötig. Wer sich zudem auf die Suche nach der jeweils günstigsten Versicherung begibt, kann zusätzlich sparen.

http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/special/-Versicherungen/1162242/1162242/

Altersvorsorge: Für jeden das Richtige

Geld für die Zeit nach dem Beruf zurückzulegen ist nötig geworden. Um den Lebensstandard auch im Alter zu halten, reicht die staatliche Rente nicht mehr aus. Doch noch immer schätzen viele ihre finanzielle Lage im Alter besser ein als sie einmal sein wird. Doch welche Absicherung ist die richtige? test.de erklärt, worauf es ankommt.

http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/special/-Altersvorsorge/1163087/1163087/

Honorarberatung: Alle Kosten auf den Tisch

Honorarberater erhalten keine Provision von Anbietern. Gut für Kunden: unabhängige Berater verkaufen eher das am besten geeignete Produkt und nicht das, an dem sie viel verdienen. Allerdings ist die Beratung nicht preiswert. test.de sagt, was Kunden erwartet:

http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/-Honorarberatung/1614935/1614935/

Finanzberatung für Senioren: Nett beraten – Geld verloren

Ältere Menschen trauen ihrem Bankberater oft uneingeschränkt oder fürchten, dass sie ihn verletzen, wenn sie eine zweite Meinung einholen. Die Folge: Senioren werden leichter Opfer von Falschberatungen und können dadurch viel Geld verlieren. Auch Senioren sollten sich daher nicht nur auf einen Berater verlassen - selbst wenn sie bei ihm schon jahrelang Kunde sind. FINANZtest sagt, wie sich Senioren vor Falschberatung schützen können:

http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/-Finanzberatung-fuer-Senioren/1563822/1563822/1563952/

Vermittlerrichtlinie: Neues Gesetz für bessere Beratung

Versicherungen verkaufen, das konnte bisher jeder. Doch seit 1. Mai 2007 gibt es eine neue Richtlinie. Sie soll für mehr Kompetenz bei den Vertretern sorgen.

http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/-Versicherungen/1548878/1548878/

Versicherungsvertragsgesetz: Was bringt das neue Gesetz?

Seit 1. Januar 2008 gilt das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Was ändert sich, welche neuen Rechte haben die Verbraucher?

http://www.lernpark.de/ueber-die-organisationen-im-bildungsnetzwerk/dva/aktuelle-entwicklungen-in-der-branche/vvg-reform/uebersicht-ueber-die-wichtigsten-inhalte/index.html

Wie der Bund der Versicherten das neue VVG sieht:

http://www.bundderversicherten.de/run.asp

Zu diesem Artikel
39 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.05.2008, 13:02 UhrAnonymer Benutzer: CS

    Zitat:
    Deshalb haben wir – stellvertretend für alle Versicherungsverkäufer – den wohl gängigsten begriff im Versicherungsvertrieb erwähnt: den Versicherungsmakler.


    Nun Herr Seiwert, mit dieser Aussage haben Sie sich in meinen Augen nun entgültig disqualifiziert !!!

    Sie sollten Sich wirklich einmal über den berusstand des "Versicherungsmaklers" informieren.

  • 05.05.2008, 11:23 UhrAnonymer Benutzer: Andreas Berger

    Also ich habe meine Versicherungsangelegenheiten schon seit Langem einem Versicherungsmakler übergeben.
    Sicherlich gibt es dort auch solche und solche. bislang bin ich zumindest mit meinem äußerst zufrieden.

    @wiwo
    Was den Autor dieses Artikel angeht, kann ich der Empfehlung von Herrn Küpper nur beipflichten - gebt ihm doch eine Hochzeitkolumne oder etwas ähnliches.

  • 03.05.2008, 15:19 UhrAnonymer Benutzer: Karl-Heinz Küpper

    Oweia!!! Selbst in seiner Entschuldigung zeigt der Autor keinerlei Sachverstand: "Versicherungsvermittler" wäre ein korrekter Oberbegriff.
    Nur ca. 8 % der registrierten Vermittler sind Makler. Der berufstand ist leider eher unbekannt. Solange der Autor auf dem gleichen Kenntnisniveau tätig ist, wie die Meschen, die sagen "ich habe auch einen tollen Versicherungsmakler, der arbeitet für die Allianz." dann sollte er schleunigst in Regionalredaktion einer Provinzzeitung wechseln und über goldene Hochzeiten berichten, dann ist der Schaden, den er durch falsche informationen anrichten kann, begrenzt.

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