Versicherungen: Was gute und schlechte Vertreter ausmacht
Ohne Helfer geht es bei Versicherungen nicht. Zwar zählen Versicherungsvertreter zu den unbeliebtesten Berufen im Lande. Die meisten Deutschen vertrauen ihnen beim Thema Versicherungen aber dennoch. Sie können Vertreter eines Anbieters sein, wie etwa Allianz oder Zürich. Viele Berater arbeiten auch in Finanzvertrieben, etwa DVAG, AWD oder MLP. Der Markt ist bunt, daher ist auch viel Platz für unabhängige Makler oder neuerdings auch Honorarberater. Rund 250.000 Vermittler von Versicherungen sind in amtlichen Verzeichnissen angemeldet. Woran Kunden gute und weniger gute Vertreter erkennen können.
Orientierung am Bedarf
Verkäufer reden gerne und stellen ihren Kunden dann Fragen, die nur in ihrem Sinne beantwortet werden können. Das leitet dann meist schnell über in den Verkauf einer ganz speziellen Versicherung. Gute Berater erkundigen sich dagegen nach den Bedürfnissen und checken, ob ein Kunde die wichtigen Versicherungen hat, wie etwa eine private Haftpflicht oder einen Schutz gegen Berufsunfähigkeit. Als Kunde sollten Sie sagen, was Ihnen wichtig ist. Ob jemand eine Versicherung überhaupt benötigt, hängt auch von der Risikobereitschaft und dem Vermögen des Kunden ab. Wer finanziell gut dasteht, kann einen Schaden auch mal selbst tragen.