Kommentare zu: Der überschätzte Schutz vor Berufsunfähigkeit

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33 Kommentare
  • 29.11.2012, 12:44 Uhrpilot14

    Dei genannten Fakten im Atikel kann ich zum großen Teil untersteichen. Allerdings ist die Aussage zur Überschneidung mit der Erwerbsminderungsrente nicht korrekt. Die Leistungszusagen beider Systeme sind völlig unabhängig voneinander. Der größte Irrtum der Verbraucher ist die Annahme, dass mit dem Moment der Zusage einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente auch die Anerkennung der privaten BU verbunden ist. Das ist definitiv falsch. Mit freundlichen Grüßen
    Wagdi El-Gamali : Wagdi El-Gamali

    • 30.11.2012, 11:45 UhrThomas

      Stimmt zwar, aber der gesetzliche Schutz greift viel später. Seit 2001 ist die "Verminderte Erwerbsfähigkeit" oder "Erwerbsminderung" im Sinne des Sozialgesetzbuches - SGB VI - die Voraussetzung für einen Anspruch auf gesetzliche Leistungen:
      Erwerbsminderung liegt vor, wenn aus gesundheitlichen Gründen die Leistungsfähigkeit und damit die Erwerbsfähigkeit eingeschränkt ist. Entscheidend für die Beurteilung ist die verbliebene Resterwerbsfähigkeit. Der bisherige Beruf und die Arbeitsmarktlage bleiben grundsätzlich unberücksichtigt. Der Versicherte kann auf jede Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarkts verwiesen werden.
      Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet aber schon, wenn der ausgeübte Beruf zu 50% nicht mehr ausgeübt werden kann.

  • 29.11.2012, 14:03 UhrDas_Gewissen

    Schade, dass die Wirtschaftswoche sich mit der suggestiven Überschrift auf BILD-Niveau begibt. Im Übrigen sollte auch ein Journalist bei Themen, mit denen er nicht zumindest 90 % vertraut ist, fachlichen Rat einholen.
    Vielleicht sollte auch über die Ursachen für Berufsunfähigkeit informiert werden. So ist es keineswegs der Dachdecker oder Tiefbauarbeiter, der aufgrund von psychischen Belastungen berufsunfähig wird, sondern eher der "Kopfarbeiter" , für den der Artikel ein deutlich verringertes BU-Risiko ausweisen will.
    Insgesamt mal wieder ein fragwürdigesGeschreibsel, das nur dazu angetan ist, mit einer reißerischen Überschrift statt mit fundiertem Wissen zu punkten.

  • 29.11.2012, 14:55 Uhrasdfgh

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Der Artikel widerspricht sich und wird jetzt eher den Effekt haben, dass Leute noch verunsicherter sind als vorher. Im Text selbst steht, wie schwer es im Falle einer andauernden Krankheit ist vom Staat Geld zu erhalten und dennoch wird der privatvertragliche BU-Schutz denunziert. Was sind denn die Alternativen zur BU-Versicherung??? 50€ aufs Sparbuch? Super, da kann ich mit 40 dann locker 6 Monate von leben.... und als Architekt/Anwalt/Arzt nur 3.... Hier wird nicht konstruktiv reflektiert... Ich zahl lieber meine BU, die ich in jungen gesunden Jahren abgeschlossen habe (ja, das hat mir mein Versicherungsberater, der damit Geld verdient hat, gesagt. Ich bin ihm dankbar dafür!)

  • 29.11.2012, 14:57 UhrMartin_Jaeckel

    Bisher habe ich die WIWO eher als seriöse Presse wahr genommen. Mit dem heutigen Artikel wird allerdings Stammtischniveau erreicht.
    Das ein Kopfarbeiter weniger körperliche Risiken hat leuchtet jedem ein. Allerdings ist heute fast jeder zweite Antrag auf BU-Rente auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen. Und das trifft bekanntlich die Kopfarbeiter.
    Es ist schon richtig, das vor einem Abschluss der genaue Bedarf geprüft werden muss, aber die Frage ob ich das Risiko meiner Arbeitskraft nicht absichern sollte stellt sich nicht. Eher stellt sich die Frage nach dem wie? Neben der Berufsunfähigkeit gibt es gerade für Risikoberufe andere Absicherungsformen wie eine Schwere Krankheiten oder Grundfähigkeitenversicherung die preislich deutlich atraktiver sind.
    Übrigens wird häufig bei der Beitragsdiskussion und der Höhe der eigentlichen Rente das Risiko vergessen. Wer soll den den im Artikel genannten 30 jährigen Single im Zweifelsfall pflegen und versorgen?
    Wie soll eine Rente aufgebaut werden wenn mit 50 der Berufsunfähigkeitsfall eingetreten ist und keine Beiträge mehr z.B. in die gesetzliche Rente fließen?
    Übrigens, die Bedingungen die hier als Ausnahme dargestellt werden, sind in den meisten Tarifen Standart.
    Martin Jaeckel,
    Versicherungsmakler

  • 29.11.2012, 15:06 UhrM_Gruber

    Ich finde es immer wieder schade,wenn Artikel die für die Allgemeinheit bestimmt sind,somit auch in großem Umfang für den Laien, nicht gut recherchiert sind,ungenau oder nicht umfangreich informieren.
    Die Berufsunfähigkeit ist ein sehr existentielles Thema und somit dürfte man eigentlich mehr Sorgfalt und Verantwortung erwarten, was dieser Artikel vermissen läßt!

  • 29.11.2012, 16:08 UhrO_Goecer

    Nur Riester-Sparer lassen sich ne BU-Versicherung aufschwatzen.
    Für die Kosten die dort monatlich anfallen, wird nur die Versicherungswirtschaft alimentiert und nicht zu vergessen, bezahlte Dummschwätzer ohne Berufsabschluss - weitläufig als Versicherungsmakler bezeichnet.
    Wenns ans auszahlen geht, muss man eine Rechtschutz-Versicherung haben, welche bis vor den BGH hält. Andernfalls hat man - mal wieder - umsonst eingezahlt. Wenn man dann dazu noch die Kraft hat.

    • 29.11.2012, 16:20 UhrDerMakler

      So ein Blödsinn !

      HG DerMakler

    • 29.11.2012, 16:50 UhrRalf

      Das ist ein dummer ignoranter Kommentar.

      Ich habe mehrere Leistungsfälle ohne Probleme abgewickelt.

      Es kommt auf die Bedingungen an.

      Aber manche (so wie der Schreiberling dieses Kommentars) kapieren e wohl nie...

  • 29.11.2012, 16:15 UhrDerMakler

    Es ist immer das Gleiche : Effekthaschende Überschrift , leeres Bla Bla und nicht wirklich gut recherierte Hintergrundinformationen ! Weder läßt der Autor durchblitzen , was für Vorteile es hat ,dieser nach der privaten Haftpflicht wichtigsten Schutz, zu besitzen, noch begründet er seine Aussage ,warum die Beiträge für bestimmte Risiken sich anders darstellen ( Vergleiche zwischen Notar und Dachdecker in der B.U. sind wie Vergleiche zwischen Schriftstellern die ein Buch schreiben und Journalisten ,die Artikel verfassen ) ..viel interessanter zum Schluss des Gemeckers ist das keinerlei Alternativen zu einer S.B.U. aufgezeigt werden.. Herr Toller, setzen ,sechs !

    In diesem Sinne

    Der Makler

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