Kommentare zu: Der überschätzte Schutz vor Berufsunfähigkeit

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33 Kommentare
  • 03.12.2012, 14:15 UhrZufall

    erstaunlich wie viele versicherungsvertreter die zeit haben, ihre eigene branche und deren produkte, von denen sie leben, schön zu reden.

  • 01.12.2012, 14:44 UhrGast

    Offensichtlich haben die Vertreter der Versicherungswirtschaft in letzter Zeit viel Zeit unliebsame Zeitungsartikel mit negativen Kommentaren zu belegen. Liegts daran, dass ihr nichts mehr zu tun habt? Oder werdet ihr extra dafür bezahlt, solche wichtigen Artikel schlecht zu reden?

    P.S. eine BU welche man über Jahre bezahlt, aber nicht sicher sein kann, dass sie im schadensfall auch zahlt, kann man sich getrost sparen!

  • 01.12.2012, 13:38 UhrHoffentlichNichtA...versichert

    Keine !! BU-Versicherung zahlt bei psychischer Erkrankung!! Keine!

    Der Versicherungsnehmer muss den Nachweis des Versicherungsfalls führen. Versuchen Sie das mal bei einer psychischen Erkrankung.
    Die Versicherung wird die Leistungspflicht immer ablehnen!

    Aber sowas erwartet der Lebenserfahrene auch von einer Versicherung.
    Nur der kleine Berufsanfänger lässt sich damit noch ködern - er weiß es noch ! nicht! Wird ein böses Erwachen und ein teurer Irrtum werden. Versprochen!

    • 01.12.2012, 15:03 UhrVersicherungsmaklerbureau

      @HoffentlichNichtA..

      Mich würde interessieren, aus welcher Quelle Sie Ihre Weisheit beziehen.

      Gute Bedingungswerke beschreiben Berufsunfähigkeit als »Wenn Art, Schwere und Ausmaß von Krankheit/Körperverletzung/Kräfteverfall nach allgemein anerkannten medizinischen Kenntnissen erwarten lassen, dass die versicherte Person ununterbrochen wenigstens 6 Monate mindestens zu 50% außer Stande sein wird, ihrem zuletzt bei Eintritt des Versicherungsfalles ausgeübten Beruf - so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war - nachzugehen.«

      Es folgt regelmäßig eine erweiterte Definition, nach der bereits ein 6-monatig 50%-iges außer Stande seins infolge K/K/K dem Zustand der BU gleichgesetzt wird.

      Solange also eine psychische Erkrankung medizinisch diagnostiziert und dargelegt werden kann ist der Versicherer in der Leistungspflicht.

      Freundlichst
      _________________________
      Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • 30.11.2012, 15:42 UhrHalweg

    Ich finde, letztlich ist der Artikel noch sehr versicherungsfreundlich. Es wird nicht dargestellt, dass die meisten Policen nur relativ kleine Summen (1000 € / Monat) abdecken, also nur mit unverhältnismäßigem Aufwand als Verdienstersatz für einen gut verdienenden Angestellten taugen, der ohnehin nur davon profitiert, wenn er 100% ausfällt und gar nicht mehr arbeitet, was nur selten der Fall ist. Im Gegenteil, durch BU-Versicherung wird man dann eher noch motiviert, auf eine alternative Stelle zu verzichten, weil das ja BU-schädlich sein könnte.
    Ganz abgesehen davon gibt es in vielen Fällen der BU einen Schuldigen (Arbeitgeber, Unfallverursacher, ...), der zuerst zur Kasse gebeten wird bzw. von dem sich auch Versicherungen Geld wiederholen können.
    Maximale Angst schüren und minimal bezahlen - klar das die Versicherungsbranche bei der BU gaaanz sensibel ist.

  • 30.11.2012, 12:38 UhrVersicherungsmaklerbureau

    -Fortsetzung-

    Bei einem um 6 Sekunden Filmsequenz sehr bemühten Konzern wurde kurz vor Klageerhebung für beide Bereiche systematisch zurückgerudert.

    Ansonsten nach Ablauf der ersten 6 Monate alle übrigen Leistungsfälle bei den übrigen 14 Versicherern positiv und im Interesse der Mandanten abgewickelt.

    Erste Überprüfung nach Ablauf weiterer 6 respektive 12 Monate gehört zum normalen Ablauf.

    So es sich bei diesem Kommentar denn wirklich um den eines Redakteurs Andreas Toller handelt, sind Ihnen meine persönlichen Daten zugänglich.

    Sie dürfen mich ruhig für anonymisierte Fachauskünfte kontaktieren.

    Ihre mehrfach kommentierte besondere Frist kenne ich schon seit 1982/83 nicht.

    Freundlichst
    __________________________
    Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • 30.11.2012, 12:36 UhrVersicherungsmaklerbureau

    Ich finde es nicht nur befremdlich, sollte sich der Redakteur eines Artikel als anonymer Kommentator A_Toller einwählen müssen, um die Existenz eines seiner Artikel zu kommentieren und/oder rechtfertigen.

    Da sich die Fraktion der €uro 0,70 Revolverblattleser mit enormer Tagesfreizeit keineswegs zimperlich bei Auswahl ihrer Pseudonyme und Erstellung ihrer Kommentierungen zeigt, bitte ich in diesem Fall um ausdrückliche u n d offizielle Stellungnahme.

    Zudem schießt dieser 4-seitig sachunkundige Artikel über einen bloßen Hinweis weit hinaus.

    »Wer schon mal psychisch erkrankt war« wird es nicht nur schwer haben eine BU-Police zu finden.

    Ihm werden sicherlich auf die kommenden 10 Jahre sämtliche biometrischen Lösungsansätze versagt bleiben, egal ob es um -ambulant/stationäre Krankenzusatz-, -BU, -DreadDisease, -Krankentagegeld-, -Risikoleben oder weitere handelt.

    Derartige Zeiträume wurden in den 80er teilweise Krebspatienten zurückgestellt, weil man noch keine langfristigen Erfahrung nach der jeweiligen OP vorweisen konnte.

    Berichten Sie lieber über üble Praktiken bei Nichtangabe von Vorerkrankungen und deren Konsequenzen, auch und vor allem aus der Struktur, aber lassen Sie bitte die Finger von derart emotional bewegenden Artikeln, von denen Sie wenig verstehen.

    Auch sollte man prüfen, inwieweit eine Filmszene aus dem Film BackDraft der WiWo sowie diesem Thema angemessen erscheint.

    Ansonsten gerne nochmals fachlich.

    Aktuell im Zeitraum 03.2011 bis heute 6 laufende BU Leistungsfälle incl. vorangegangenen KT Ansprüchen bei insgesamt 16 Versicherern.

    Anspruchsteller 3 Akademiker, 2 leitende Angestellte, 1 Handwerker.

    Krankheitsauslöser 1 Unfall, 2 Körperhalteapparat/Knochen/Gelenke, 1 Inneres, 2 Psyche.

    -Fortsetzung folgt-

  • 30.11.2012, 12:21 UhrFalken

    Früher hatte sich die WiWo vor einem Beitrag qualifizieten Rat eingeholt. Davon schein man abgerückt zu sein. Mit ihren Weisheiten stehen BdV udn MLP in der Landschaft allein dar. Wir Verbraucherschützer können jeden nur warnen, aus solchen Halbwahrheiten die falschen Schlüsse zu ziehen. Jeder Berufstätige benötigt eine BU-Rente, wenn er nicht über frei verfügbares Vermögen von mind. 1. Mio. EUR verfügt.

    mfg
    R. Falken

  • 30.11.2012, 12:08 UhrWuenscheerfueller

    Könnte es sein, das es auf jeden Fall mehr Sinn macht, wenn sich jeder Berufstätige selbst ein individuelles Urteil darübe bildet, ob er diesen wichtigen Schutz haben will, bekommt und bezahlen will und kann? Natürlich mit fachkundiger und ehrlicher Beratung. Diese ständige Verallgemeinerung und Besserwisserei von selbsternannten Fachleuten hilft dem Verbraucher eher nicht. Es bleibt spannend. Grüße, Nils Fischer

  • 30.11.2012, 10:36 UhrA_Toller

    Liebe Leser,

    die zahlreichen Reaktionen zeigen, dass das Thema bewegt. Aber offenbar muss ich an dieser Stelle etwas klarstellen: Der Beitrag bestreitet nicht, dass Berufsunfähigkeit ein existenzielles Risiko darstellt. Es ist zweifelsohne wünschenswert, sich davor zu schützen. Aber wenn die Anbieter mit Ihren fragwürdigen statistischen Zahlen die Angst vor Berufsunfähigkeit pauschal schüren und vor der Einführung von Unisex-Tarife die langjährig angelegte BU-Police zur Schnäppchenjagd ausrufen, muss es erlaubt sein, darauf hinzuweisen, dass es eben nicht genügt, schnell einen solchen Schutz abzuschließen und damit wäre alles gut. Das Risiken und der sinnvolle, bezahlbare und möglichst flexible Schutz letzten Endes ganz individuell abgewogen werden müssen und nicht einfach mit Argumenten wie "jeder 4. Arbeitnehmer wird berufsunfähig" zu beantworten sind, sollten die Verbraucher vor Augen haben, bevor sie unterschreiben. Und ebenso sollten sich Verbraucher darüber im Klaren sein, dass Versicherungen bemüht sind, jene Risiken des Einzelnen aus ihren Versicherungsbedingungen auszuklammern, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eintreten. Außerdem sollten Verbraucher damit rechnen, dass der Abruf der Leistungen im Schadenfall häufig erstritten werden muss.
    Ich geben den Kommentatoren Recht, dass insbesondere Kopfarbeiter vom Risiko psychischer Erkrankungen besonders betroffen sind. Da der Anteil der Kopfarbeiter wächst, ist das auch nicht verwunderlich. Aber das Risiko muss für jeden Versicherten und vom Versicherten selbst individuell abgeschätzt werden. Auch hier gilt: wer schon mal psychisch erkrankt war, wird es bei Suche nach einer BU-Police schwer haben oder mehr zahlen müssen. Insofern ist die wachsende Gefahr durch psychische Erkrankungen vielleicht ein werbewirksames Argument, aber kein taugliches für den, der einen BU-Schutz sucht. Es gibt sicherlich gute BU-Tarife und faire Versicherer. Aber die Werbeargumente verklären hier die Realitäten.

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