Zinsvergleich: Dispo-Kredite: Die fairsten und die gierigsten Banken

Zinsvergleich: Dispo-Kredite: Die fairsten und die gierigsten Banken

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Girokonto: Banken verlangen trotz der niedrigen Leitzinsen weiterhin hohe Überziehungszinsen

Einer Untersuchung zufolge kassieren die Banken bei den Dispo-Krediten kräftig ab - trotz des niedrigen Leitzinses. Neun Prozentpunkte liegen zwischen den Konditionen der größten Abkassierer und jenen der fairsten Banken, wie unsere Vergleichstabelle zeigt.

Die Finanzkrise hat ihre Bilanzen arg gebeutelt. Jetzt müssen sich Deutschlands Geldinstitute auch noch als „Räuberbanken“ beschimpfen lassen. Der Vorwurf von Stiftung Warentest lautet: Die Institute machen Geschäfte mit der Krise, und zwar zulasten der Bürger. Sie kassieren ihre Kunden ab, indem sie für Dispo-Kredite bei der Überziehung des Kontos immer noch einen zweistelligen Zinssatz verlangen.

Auf der anderen Seite zahlen sie den Anlegern Monat für Monat weniger Zinsen für kurzfristige Einlagen wie Tages- und Festgeld. Auf diese Weise verdienen die Banken kräftig und erhöhen ihre Margen. Gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, greifen sie stärker als zuvor auf dieses Mittel zurück.

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Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Schnitt zahlt laut Stiftung Warentest ein Kunde derzeit für einen Dispo-Kredit 11,6 Prozent Zinsen. Das sind lediglich 0,6 Prozentpunkte weniger als im Oktober 2008. Zum Vergleich: Der für die Konditionen maßgebliche Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) ist im gleichen Zeitraum um 3,25 Prozentpunkte gesunken. Es scheint paradox: Da sind die Leitzinsen auf dem historischen Tief von 1,0 Prozent und die Notenbanken pumpen wie nie zuvor billiges Geld in den Kreislauf. Dennoch kommt das Geld nicht da an, wo es hin soll, beim Verbraucher und bei den Unternehmen.

Große Zinsunterschiede bei Dispo-Krediten

Besonders heftig fällt der Unterschied zwischen den Zinsen für Spareinlagen und jenen Zinsen aus, die Banken zur Zeit für die Überziehung von Girokonten verlangen. Während Sparer mit mageren zwei Prozent Jahresverzinsung auskommen müssen, streifen die Banken bis zu 17 Prozent bei der Überziehung des Kontos ein. Die Spanne bei den Dispo-Zinsen liegt zwischen heftigen 17 und annehmbaren acht Prozent, wie die folgende Tabelle zeigt:

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