Warten auf die Wall Street: Dax kann sich erholen

Warten auf die Wall Street: Dax kann sich erholen

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Börse in Frankfurt: Die Talfahrt geht weiter

Erste Zeichen der Erholung: Die Talfahrt des Dax vermindert sich bis zum Mittag. Nach Verlusten von mehr als fünf Prozent liegt der Index noch rund zwei Prozent im Minus.

Der deutsche Leitindex Dax lag bei 6442 Punkten. Der MDax drehte sogar schon ins Plus mit 0,53 Prozent auf 7883 Zähler. Der TecDax war mit minus 0,16 Prozent auf 724 Punkte nahezu auf Vortagsniveau. Einer der großen Vortagsverlierer, die Immobilienbank Hypo Real Estate, war der Gewinner: Plus 9,2 Prozent. Auch die Deutsche Börse selbst, die am Vortag ebenfalls kräftig Federn lassen musste, legte 2,42 Prozent zu. Die Commerzbank gewann 1,42 Prozent hinzu.

Zu den größten Verlierern zählten zu Handelsbeginn die Titel der Banken und Versicherer. So brachen die Aktien der Allianz um 7,5 Prozent ein, die der Deutschen Bank um sechs Prozent. Selbst Versorgerwerte, die sonst gerne von Anlegern als sicherer Anlagehafen genommen werden, stürzten ab. E.On verloren bis zu sieben Prozent, RWE bis zu fünf Prozent.

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Die Blicke richten sich auf den Handelsbeginn in den USA. Die Anleger hoffen darauf, dass die Fed vorab Aussagen zu Zinssenkungen machen wird. „Die große Unbekannte ist der US-Aktienmarkt und seine Reaktion auf die Vorgabe aus Asien und Europa“, sagte ein Händler. „Die Nervosität ist sehr hoch.“ Gestern waren die Börsen in den USA wegen eines Feiertages geschlossen.

Der EuroStoxx 50 reduzierte seine Eröffnungsverluste von bis zu 4,7 Prozent im frühen Handel schnell und verzeichnete zuletzt ein leichtes Minus von 0,6 Prozent. Der europäische Leitindex markierte am Morgen den tiefsten Stand seit Juli 2006.

Der auch Schweizer und britische Werte umfassende STOXX 50 notierte am Mittag ein Minus von 0,2 Prozent. Der Pariser CAC 40 drehte zwischenzeitlich sogar ins Plus und lag am Mittag bei einem Minus von 0,1 Prozent. Der Londoner FTSE 100 verzeichnete ein Plus von 0,5 Prozent.

Talfahrt in Asien

In Asien hatte sich der Sturzflug der Aktien an den Börsen dageben heute unvermindert fortgesetzt. Nach Aussagen von Händlern drückten die Ängste vor einer Rezession in den USA die Kurse nach den schweren Verlusten am Vortag weiter massiv nach unten.

Der indische Leitindex Sensex brach um mehr als zwölf Prozent ein und verzeichnete damit den größten Tagesverlust in der Geschichte der Börse in Bombay. Der Handel an der wichtigsten indischen Börse wurde nach Beginn am Morgen vorübergehend ausgesetzt.

In Tokio schloss der Nikkei-225-Index um 5,65 Prozent schwächer. Auch die Börsenkurse in China stürzten nach weiteren Panikverkäufen erneut schwer ab. Der Shanghai-Index der wichtigsten Börse auf dem chinesischen Festland rutschte bei Handelsschluss um 7,22 Prozent. Der Shenzhen Composite Index der kleineren Börse in Chinas Süden verlor 7,66 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong sackte um 8,6 Prozent ab, in Seoul rutschte der Kospi-Index nach Panikverkäufen um 4,4 Prozent.

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