Finnland: Notenbank-Chef ist gegen Änderung des EZB-Ausblicks

Finnland: Notenbank-Chef ist gegen Änderung des EZB-Ausblicks

, aktualisiert 30. März 2017, 12:13 Uhr
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„Unsere Unterstützung der Forward Guidance bleibt bestehen“, sagte Finnlands Notenbank-Gouverneur am Donnerstag in Helsinki.

Quelle:Handelsblatt Online

Geht es nach dem Chef der finnischen Notenbank soll der geldpolitische Ausblick der Europäischen Zentralbank genau so bleiben wie er ist. Andere Top-Notenbanker stellten diesen aber jüngst infrage.

HelsinkiFinnlands Notenbank-Gouverneur Erkki Liikanen widerspricht Vorschlägen zur Änderung des aktuellen geldpolitischen Ausblicks der Europäischen Zentralbank (EZB). „Unsere Unterstützung der Forward Guidance bleibt bestehen“, sagte das EZB-Ratsmitglied am Donnerstag in Helsinki. Die Kommunikation der Notenbank sei klar gewesen und sie habe funktioniert. „Wir müssen zu unseren Zusagen stehen.“ Als „Forward Guidance“ wird im Fach-Jargon der geldpolitische Ausblick einer Notenbank bezeichnet.

Die EZB hatte auf ihrer jüngsten Zinssitzung im März bekräftigt, dass die Schlüsselzinsen weit über die Zeit des laufenden Anleihekaufprogramms hinaus auf dem aktuellen Niveau oder sogar noch niedriger liegen werden. Doch manche Top-Notenbanker stellen diesen Ausblick inzwischen infrage.

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So hatte Österreichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny kürzlich offengelassen, ob bei einem Ausstieg aus der Politik des ultrabilligen Geldes zunächst die massiven Anleihekäufe beendet oder Schlüsselzinsen angehoben werden sollen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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