Fitch: US-Ratingagentur entzieht Finnland die Bestnote

Fitch: US-Ratingagentur entzieht Finnland die Bestnote

, aktualisiert 12. März 2016, 01:18 Uhr
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Finanzminister Alexander Stubb nannte Finnland einen „kranken Mann Europas“. Das Land leidet noch an den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise.

Quelle:Handelsblatt Online

Finnlands Konjunkturdaten und Verschuldung verdienen kein Spitzenrating mehr. Die US-Agentur Fitsch hat dem Land deswegen die Bestnote entzogen und es auf „AA+“ runtergestuft. Die Aussicht sei jedoch stabil.

HelsinkiDie Ratingagentur Fitch hat Finnland die Bestnote entzogen. Die langfristigen Verbindlichkeiten würden nun eine Stufe tiefer mit „AA+“ bewertet, teilte die US-Agentur am Freitag. Der Ausblick sei stabil.

Die Daten zur Konjunktur und Verschuldung ließen kein Spitzenrating mit „AAA“ mehr zu. Fitch geht dennoch weiter davon aus, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr um ein Prozent wachsen werde. Die Konjunktur dürfte sich 2016 langsam beleben. Nur die Agentur Moody's bewertet Finnland noch mit der Bestnote AAA - allerdings mit einem negativen Ausblick.

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Finnland hatte im vierten Quartal die Rezession überwunden. Die Wirtschaft des Euro-Zonen-Mitglieds wuchs um 0,1 Prozent. Im gesamten Jahr 2015 legte die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent zu.

Das stark von Exporten abhängige Land leidet noch immer unter den Spätfolgen der weltweiten Wirtschaftskrise und wird auch von der Rezession im benachbarten Russland beeinträchtigt. Finanzminister Alexander Stubb hatte Finnland sogar als „kranken Mann Europas“ bezeichnet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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