Francesco Giordano zu Mutterkonzern: HypoVereinsbank verliert Finanzchef an UniCredit

Francesco Giordano zu Mutterkonzern: HypoVereinsbank verliert Finanzchef an UniCredit

, aktualisiert 26. Juli 2016, 18:52 Uhr
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Die italienische Bank will mit einer neuen Struktur und einem neuen Vorstand wieder in die Spur kommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Erst im Juni vergangenen Jahres war Francesco Giordano als Finanzchef zur Hypovereinsbank gekommen, nun zieht er weiter zum Mutterkonzern in Italien. Die Beförderung soll Teil eines Umbaus im UniCredit-Vorstand sein.

FrankfurtHypoVereinsbank -Finanzvorstand Francesco Giordano macht Karriere beim italienischen Mutterkonzern UniCredit. Giordano soll sich in Mailand vom 1. September an als einer von zwei Vorstandsmitgliedern für das operative Geschäft (COO) vor allem um die Kostenkontrolle, den Einkauf, die Immobilien und alle weiteren Finanzthemen kümmern, wie UniCredit am Dienstag mitteilte. Auch die IT-Entwicklung gehört zu seinen Aufgaben. Giordano war erst im Juni 2015 von der Bank Austria nach München gekommen.

Seine Beförderung ist Teil eines großangelegten Umbaus im UniCredit-Vorstand, die sich der neue Bankchef Jean Pierre Mustier am Dienstag vom Verwaltungsrat abnicken ließ. Sie sei "der erste Schritt, um den Konzern zu vereinfachen", erklärte Mustier. Er wolle die Berichtswege im Management verkürzen und damit die Effizienz steigern.

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Neuer starker Mann unter Mustier wird der bisherige Chef der Investmentbank, Gianni Franco Papa, der selbst als potenzieller Konzernchef gehandelt worden war. Er solle sich künftig um alle Querschnittsthemen kümmern. Auch der bisherige Finanzvorstand der Bank Austria, Mirko Bianchi, steigt auf: Er übernimmt die gleiche Aufgabe im Konzern. Der bisherige Finanzchef Bernardo Mingrone und COO Paolo Fiorentino müssen gehen. Italien-Chef Gabriele Piccini soll eine neue Aufgabe im Konzern bekommen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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