Frankreich: Crédit Agricole kämpft im Heimatmarkt

Frankreich: Crédit Agricole kämpft im Heimatmarkt

, aktualisiert 15. Februar 2017, 16:22 Uhr
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Frankreichs größte Filialbank hat es in der Heimat zunehmend schwer.

Quelle:Handelsblatt Online

Frankreichs Banken hatten es im vergangenen Jahr in der Heimat schwer. Besonders bei der Privatkundensparte der Credit Agricole ließ der Gewinn im vierten Quartal federn. Anleger sind trotzdem erleichtert.

ParisFrankreichs größte Filialbank Crédit Agricole schwächelt angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen im Heimatmarkt. Die Privatkundensparte LCL musste dort im vergangenen Jahr bei den um Sondereffekten bereinigten Einnahmen ein Minus von sechs Prozent hinnehmen, wie Credit Agricole am Mittwoch mitteilte. Bei den heimischen Rivalen BNP Paribas und Société Générale waren es jeweils rund drei Prozent. Im vierten Quartal schlug sich LCL aber mit einem Rückgang von nur noch einem Prozent etwas besser als die Konkurrenz. Dank Einsparungen legte der Überschuss der Sparte um mehr als ein Drittel auf 160 Millionen Euro zu.

Insgesamt brach der Nettogewinn im Schlussquartal um zwei Drittel auf 291 Millionen Euro ein. Abschreibungen auf das Privatkundengeschäft waren dafür hauptverantwortlich. Analysten hatten jedoch mit einem noch größeren Minus gerechnet. An der Pariser Börse sorgte das für Erleichterung: Credit-Agricole-Aktien verteuerten sich um 3,5 Prozent.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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