Digitalisierung: Alles andere als einfach

Digitalisierung: Vergessen Sie Ihre Mitarbeiter nicht!

Alles andere als einfach

Zudem haben wir zu Großraumbüros umgebaut, damit die Mitarbeiter besser kommunizieren können. Wir haben täglich kurze Meetings eingeführt, in denen es auch um den persönlichen Austausch geht und darum, dass sich die Kollegen besser kennenlernen.

Damit wollen wir mehr Transparenz, Verständnis und Motivation im Unternehmen schaffen. Und statt mit Krawatten kommen die Mitarbeiter immer öfter in Jeans und Sneakers ins Büro – eben so, wie sie sich am wohlsten fühlen.

Dieser Wandel ist alles andere als einfach. Deshalb haben wir eine „Arbeitskultur-Werkstatt“ eingeführt. Bevor Maßnahmen umgesetzt werden, die den Büroalltag stark verändern, werden sie hier von Mitarbeitern getestet und gegebenenfalls angepasst. Mancher wundert sich, welch kreative Kräfte ein Großraumbüro freisetzen kann. Ein anderer erkennt, dass er dort unbedingt Rückzugsmöglichkeiten braucht. Dafür gibt es dann kleine Büros, die er aufsuchen kann. Entscheidungen werden gemeinsam im Team getroffen, wir versuchen, möglichst viele Belange zu berücksichtigen.

Italien im Umbruch Die Digitalisierung des Luxus

Trotz aller Krisen gibt es zwei Branchen, in denen Italien weltweit führend ist: Luxus und Lebensmittel. Beide Branchen waren bisher von der Digitalisierung nicht berührt - doch das ändert sich gerade.

Made in (Dig)Italien. Quelle: WirtschaftsWoche

Dort lernen die Kollegen auch die Grundlagen des mobilen Arbeitens: Wie organisiere ich zum Beispiel einen Tag im Homeoffice? Wie schütze ich dabei meine Daten? Und wir wollen darauf achten, mit neuen Arbeitszeitmodellen die Lebensqualität und damit auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern. Heute ist es üblich, über Videokonferenzen zu kommunizieren – Anwesenheit im Büro ist nicht immer erforderlich. Teilzeit, Homeoffice oder Elternzeit sind auch für Männer normal geworden.

Natürlich gibt es in einem solch umfassenden Prozess des Wandels auch Widerstände. Manchen wiederum ist das Tempo noch zu langsam. Ich selbst habe Veränderungen in diesem Ausmaß in meinen fast 20 Jahren Konzernerfahrung noch nicht erlebt. Was ich daraus gelernt habe: Wir brauchen alle konstruktiven und kritischen Stimmen im Unternehmen, um das richtige Augenmaß zu wahren. Und wir haben es mit neuen Wettbewerbern zu tun, die uns in Sachen Agilität und Digitalisierung weit voraus sind. Aber: Sie haben keine jahrzehntelange Erfahrung im Energiegeschäft. Und die werden wir jetzt gemeinsam zu nutzen wissen.

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