FutureBoard: Ab in den Maschinenraum

FutureBoard: Ab in den Maschinenraum

von Varinia Bernau

Die WirtschaftsWoche hat sich mit einer Gruppe von Entscheidern aus der deutschen Wirtschaft auf eine Entdeckungsreise gemacht - zu den Orten, an denen Artificial Smartness erforscht oder bereits gelebt wird. Vom 23. bis 25. August 2017 waren wir dazu an deutschen Stationen, vom 2. bis 7. Oktober 2017 geht es an die amerikanische Ostküste.

Roboter assistieren dem Arbeiter in Fabriken – und Algorithmen im Büro. Mess- und Lagertechnik ist längst ebenso vernetzt wie das eigene Wohnzimmer. Und selbst die Schnittstelle zwischen Computer und Gehirn ist kein Science-Fiction mehr. Das Internet der Dinge wird die Art, wie deutsche Exportschlager entwickelt und gefertigt, eingesetzt und vertrieben werden, grundlegend verändern. Und es stellt sich dabei die Frage: Was wird der Mensch in Zukunft machen – wenn die Maschine die Arbeit erledigt?

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Dieser Herausforderung muss sich jedes Unternehmen stellen, wenn es sich im weltweiten Wettbewerb behaupten oder, besser noch, den Takt vorgeben will. Für diesen Wandel braucht es Artificial Smartness: also die Verknüpfung der neuen künstlich intelligenten Technologien mit menschlicher Kreativität und Unternehmertum.

 

Programm in Deutschland

  • Tag 1, Mi, 23.08.2017

    Station: Kronberg im Taunus

    Unternehmen: Accenture Future Camp

    Themen: Intro-Briefing “Artificial Smartness”, Dine & Talk

  • Tag 2, Do, 24.08.2017

    Stationen: Frankfurt, Kaiserslautern

    Unternehmen: arago, Deutsche Bank Digital Factory, Deep Learning Competence Center

    Themen: AI-basierte Business-Prozess-Automation, Anwenderunternehmen Big Data im Banking, Integration von KI in Ihrem Unternehmen, KI-basierte Analyse von Bildern und Videos

  • Tag 3, Fr, 25.08.2017

    Stationen: Kaiserslautern, St. Wendel, Saarbrücken

    Unternehmen: Smart Factory KL, Innovative Retail Laboratory, DFKI

    Themen: KI im Handel, Mensch-Maschine-Interaktion IoT in der Fabrik, KI für cyber-physische Produktion in Industrie 4.0

Die WirtschaftsWoche geht deshalb mit einem guten Dutzend Entscheidern aus der deutschen Wirtschaft auf Reisen – zu Forschern und Unternehmern, die dieses Zusammenspiel besonders gut beherrschen. Die Delegation macht Station in Kronberg im Taunus, Frankfurt am Main, Kaiserslautern, St. Wendel und Saarbrücken. Sowie in einem zweiten Teil in New York und Boston.

Programm in den USA

  • Tag 1, Mo, 2.10.2017

    Stationen: New York
    Unternehmen: (Anreise)
    Themen: Dinner, Get-together und Themeneinführung

  • Tag 2, Di, 3.10.2017

    Stationen: New York
    Unternehmen: Google Home, Augury, MakerBot, Clarifai, Sprint
    Themen: Internet of Things, Smart Home, Vernetztes 3D-Printing, Big-Data-Analyse, Robotik, Image and Video Recognition

  • Tag 3, Mi, 4.10.2017

    Stationen: New Haven, Boston
    Unternehmen: Yale University, MIT, Berkman Klein Center
    Themen: Microlocation Products, Big Data & Cloud Solutions, Cyberspace

  • Tag 4, Do, 5.10.2017

    Stationen: Boston
    Unternehmen: Formlabs, Soft Robotics, 6 River Systems
    Themen: Vernetzung von Mensch und Maschine, Robotik: Forschung, Finanzierung, Herstellung, Automatisierung: Fabrik der Zukunft

  • Tag 5, Fr, 6.10.2017

    Stationen: Boston
    Unternehmen: Rethink Robotics, Amazon Robotics
    Themen: Angewandte Robotik, Future of Work, Debrief & Abschluss-Dinner

  • Tag 6, Sa, 7.10.2017

    Stationen: Boston
    Unternehmen: (Hotel)
    Themen: Zusammenfassung, Verabschiedung (individuelle Abreise)

Diese Reise soll, zum einen, Einblick in die technologische Zukunft geben und, zum anderen, ein gutes Netzwerk knüpfen. Die Delegation besteht aus Vorständen und Aufsichtsräten, Gründern und gestandenen Unternehmern. Im vertrauensvollen Austausch - und sei es auf der Busfahrt zur nächsten Station – wollen wir neue Denkanstöße geben und Projekte entwerfen, wie sie nur im Dialog mit inspirierenden Partnern gelingen können.

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