Garantiefonds des Freistaats: Landesbank Sachsen erhält knapp 16 Millionen Euro

Garantiefonds des Freistaats: Landesbank Sachsen erhält knapp 16 Millionen Euro

, aktualisiert 02. Januar 2017, 18:31 Uhr
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Der Freistaat Sachsen bürgt mit insgesamt 2,75 Milliarden Euro für die Landesbank Sachsen. Die Folgekosten werden aus einem Garantiefonds bezahlt. Im letzten Quartal 2016 erhielt die Bank weitere knapp 16 Millionen Euro aus dem Fonds.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Landesbank Sachsen erhält vom Freistaat Sachsen weitere rund 16 Millionen Euro aus einem Garantiefonds. Dieser wurde notwendig, weil die Bank 2007 kurz vor dem Ruin stand. Grund waren riskante Geschäfte.

DresdenSachsen zahlt weiter Millionensummen für seine frühere Landesbank. Im vierten Quartal 2016 überwies der Freistaat aus dem dafür vorgesehenen Garantiefonds weitere rund 15,9 Millionen Euro, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Damit gingen bisher insgesamt 1,49 Milliarden Euro an den neuen Eigentümer, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die Sachsen LB stand nach riskanten Geschäften einer Tochter 2007 vor dem Ruin und ging per Notverkauf an die LBBW.

Der Freistaat bürgt mit 2,75 Milliarden Euro für Ausfälle riskanter Papiere. Zur Absicherung dieser Folgekosten wurde ein Garantiefonds eingerichtet. Ende des Jahres belief sich dessen Bestand auf rund 1,27 Milliarden Euro. Das noch verbleibende Risiko aus der Höchstbetragsgarantie sei damit vollständig abgedeckt, hieß es.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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