Geldboten im Warnstreik: Bankautomaten könnten am Wochenende leer sein

Geldboten im Warnstreik: Bankautomaten könnten am Wochenende leer sein

, aktualisiert 13. Januar 2017, 12:45 Uhr
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Die Gewerkschaft Verdi hat Geldboten in neun Bundesländern für den heutigen Freitag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Quelle:Handelsblatt Online

Am Freitag sind Geldboten in neun Bundesländern in den Warnstreik getreten – rund 6000 der insgesamt 11.000 Beschäftigte der Branche. Sie fordern 12 Prozent mehr Lohn. In einigen Bankautomaten könnte Geld knapp werden.

BerlinGeldboten in neun Bundesländern sind am Freitag in einen ganztägigen Warnstreik getreten. Sie protestierten damit gegen das bisherige Lohnangebot der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen, die am Montag fortgesetzt werden. Wie viele Mitarbeiter sich an dem Warnstreik beteiligten, konnte die Gewerkschaft Verdi am Vormittag noch nicht angeben. Nach Angaben eines Sprechers arbeiten 6000 der insgesamt 11.000 Beschäftigten der Branche in den Ländern, in denen zum Warnstreik aufgerufen wurde. Dies sind Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Bayern.

Verdi fordert unter anderem eine Lohnerhöhungen von 1,50 Euro in der Stunde. Das entspricht nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) rund 12 Prozent. Die Arbeitgeber haben nach eigenen Angaben Erhöhungen zwischen 2 und 3 Prozent angeboten. Die Boten beliefern Geldautomaten, Bankfilialen und Einzelhändler mit Bargeld. Es sei deshalb möglich, dass einzelne Geldautomaten am Wochenende leer seien, hieß es sowohl bei Verdi als auch beim BDGW.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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