Generali und Intesa: Zusammenschluss nur Thema einer Fallstudie?

Generali und Intesa: Zusammenschluss nur Thema einer Fallstudie?

, aktualisiert 03. Februar 2017, 10:17 Uhr
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Der Zusammenschluss von Intesa und Generali kann nicht ausgeschlossen werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Die letzten Marktspekulationen über den Zusammenschluss von Versicherer Generali und Bank Intesa haben den Generali-Kurs in die Höhe getrieben. Dabei war der mögliche Zusammenschluss nur das Thema einer Fallstudie.

MailandEin Zusammenschluss mit dem Versicherer Generali ist nach Angaben der Großbank Intesa Sanpaolo derzeit lediglich Gegenstand einer Fallstudie. Wie die italienische Bank am Freitag weiter mitteilte, sei die Angelegenheit im Rahmen einer Analyse über Wachstumsoptionen thematisiert worden, wie sie regelmäßig erstellt werde.

Intesa hatte bereits am Vortag dementiert, ein Übernahmeangebot für den Versicherer vorzubereiten. „Intesa Sanpaolo dementiert entschieden, eine Offerte für Generali zu prüfen“, sagte ein Banksprecher. Die Großbank reagierte damit auf Marktspekulationen, die den Generali-Kurs deutlich in die Höhe getrieben hatten. Zunächst blieb unklar, ob Intesa kein Interesse mehr an Generali hat oder sich andere Optionen als eine Kaufofferte anschaut. Vergangene Woche hatte die Bank noch erklärt, mögliche Kombinationen mit dem Versicherungsriesen zu erwägen.

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Käme es zu einer Generali-Übernahme durch Intesa, könnte nach Ansicht von Analysten die Allianz ein Nutznießer sein. Da Intesa aus kartellrechtlichen Gründen voraussichtlich Teile des Generali-Geschäfts verkaufen müsste, könnte sich der Münchener Konzern demnach das Sachversicherungsgeschäft in Frankreich, die spanische Generali-Tochter und Aktivitäten in Osteuropa sichern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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