Geschäftsjahr 2016: BLB schätzt Verlust auf 1,4 Milliarden Euro

Geschäftsjahr 2016: BLB schätzt Verlust auf 1,4 Milliarden Euro

, aktualisiert 09. März 2017, 23:16 Uhr
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Der Innenhof des Hauptsitz der Bremer Landesbank: Für 2016 rechnet die Bank mit einem Verlust von rund 1,4 Milliarden Euro vor Steuern.

Quelle:Handelsblatt Online

Höher als erwartet wird der Verlust der Bremer Landesbank ausfallen. Das Geldhaus schätzt das Defizit für 2016 auf 1,4 Milliarden Euro vor Steuern. Belastend wirkte sich die Risikovorsorge im Schiffskreditportfolio aus.

BremenDie Bremer Landesbank erwartet für das Geschäftsjahr 2016 einen Verlust von rund 1,4 Milliarden Euro vor Steuern und damit mehr als erwartet. Besonders eine nochmals gestiegene Risikovorsorge im Schiffskreditportfolio habe belastet, teilte die zweitkleinste deutsche Landesbank (BLB) am Donnerstagabend mit. Für 2016 liege die Risikovorsorge insgesamt bei 1,6 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr 2016 hatte sich das Defizit nach Steuern wegen Wertberichtigungen auf 384 Millionen Euro belaufen. Für das Gesamtjahr rechnete die Bank bisher mit einem hohen dreistelligen Millionenverlust.

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Die BLB war wegen fauler Schiffskredite in Schieflage geraten. Daher übernahm die niedersächsische NordLB das Institut zu Jahresbeginn zu 100 Prozent. Im Beherrschungsvertrag wurde geregelt, dass die NordLB vom Geschäftsjahr 2017 an mögliche Verluste ausgleichen muss, wie die BLB weiter mitteilte. Derzeit bereite die NordLB eine Kapitalerhöhung „sowie weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Kapitalquoten“ vor.

Quelle:  Handelsblatt Online
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