Ggegen Cruz und Clinton: „Lügender Ted“ und „Kill-ary“

Ggegen Cruz und Clinton: „Lügender Ted“ und „Kill-ary“

, aktualisiert 03. Mai 2016, 04:56 Uhr
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Republikaner Ted Cruz in mitten von Trump-Anhängern.

Quelle:Handelsblatt Online

In den Fan-Lagern der US-Präsidentschaftsbewerber heizt sich die Stimmung auf. In Indiana schließen sich Trump- und Sanders-Anhänger zusammen, um gegen Ted Cruz zu wettern. West Virginia wartet mit Anti-Clinton-Parolen.

WashingtonAm Abend vor der Vorwahl im US-Staat Indiana weht dem Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz Gegenwind aus gleich mehreren Lagern entgegen. Ihm kritisch gegenüberstehende Wähler schlossen sich am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung des Republikaners in Bloomington mit Anhängern seines parteiinternen Rivalen Donald Trump und des Demokraten Bernie Sanders zusammen, um Parolen gegen Cruz zu rufen.

Rund ein Dutzend Demonstranten trug während der Veranstaltung vor einem Lebensmittelladen Schilder mit Aufschriften wie „Indiana will dich nicht!“. Sie riefen: „Geh nach Hause nach Kanada!“ Cruz wurde 1970 in Kanada geboren. Zahlenmäßig waren Cruz' Anhänger in Bloomington allerdings deutlich in der Mehrheit. Hunderte riefen „Ted! Ted!“-Sprechchöre, als der texanische Senator Gegrilltes kostete, Hände schüttelte und für Selfies posierte.

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Bereits bei einem vorherigen Auftritt in der Stadt Marion wurde er von Trump-Fans konfrontiert und als „Lügender Ted“ verunglimpft. Das ist der Spitzname Trumps für seinen ärgsten republikanischen Widersacher.

Die demokratische Bewerberin Hillary Clinton wurde in Williamson im US-Staat West Virginia von gleich mehreren hundert Protestierenden konfrontiert. Im strömenden Regen vor einem Gesundheitszentrum schwenkten die Demonstranten Trump-Schilder und riefen „Kill-ary“.

Trump und Clinton liegen im Rennen um die US-Präsidentschaftsnominierungen deutlich in Führung. Cruz setzt darauf, eine absolute Mehrheit Trumps zu verhindern und so eine Kampfabstimmung auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner Mitte Juli in Cleveland zu erzwingen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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