Great Barrier Reef: Schlimmste Korallenbleiche bestätigt

Great Barrier Reef: Schlimmste Korallenbleiche bestätigt

, aktualisiert 29. November 2016, 12:37 Uhr
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In der am schlimmsten betroffenen Riffregion sind laut einer neuen Studie am nördlichen Great Barrier Reef über einen 700 km langen Streifen 67 Prozent der Korallen in den vergangenen neun Monaten abgestorben.

Quelle:Handelsblatt Online

Am mehr als 2300 Kilometer langen Great Barrier Reef seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, manche Korallenbänke hätten gar keine lebenden Korallen mehr, berichten Wissenschaftler der James-Cook-Universität.

SydneyAustralische Wissenschaftler haben eine Hiobsbotschaft für das größte Korallenriff der Welt bestätigt, die sich seit dem Frühjahr abgezeichnet hat: das Great Barrier Reef hat in diesem Jahr die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt.

Am nördlichen Ende des mehr als 2300 Kilometer langen Riffs seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, manche Korallenbänke hätten gar keine lebenden Korallen mehr, berichteten die Wissenschaftler der James-Cook-Universität am Dienstag.

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Vor Cairns und weiter südlich, wo die meisten Touristenboote zum Tauchen und Schnorcheln starten, war die Lage deutlich besser. Dort starben nur sechs Prozent der gebleichten Korallen ab.

Dem Barrier Reef setzt der Klimawandel mit höheren Wassertemperaturen zu. In den vergangenen Monaten kam das Wetterphänomen El Niño hinzu, das die Temperaturen zusätzlich stiegen ließ. Am Donnerstag will die Regierung neue Schutzmaßnahmen für das Riff vorstellen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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