Großbank Lloyds: Alter Skandal kostet erneut eine Milliarde Pfund

Großbank Lloyds: Alter Skandal kostet erneut eine Milliarde Pfund

, aktualisiert 27. Juli 2017, 10:17 Uhr
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Gute operative Geschäfte brachten ein Gewinnplus von acht Prozent auf 4,5 Milliarden Pfund ein.

Quelle:Handelsblatt Online

Der PPI-Skandal beschäftigt die britische Banken weiterhin. Für die Schulden aus der Vergangenheit muss auch die Großbank Lloyds erneut eine Milliarde Pfund zahlen – und macht trotzdem einen Gewinn im ersten Halbjahr.

LondonDie britische Großbank Lloyds muss mal wieder viel Geld für die Sünden der Vergangenheit zahlen. Aus diesem Grund ging der Gewinn im ersten Halbjahr zurück, wie die Bank am Donnerstag in London mitteilte. Die Bank musste rund eine Milliarde Pfund für Schadensersatzzahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von unnützen Restschuldversicherungen zurücklegen. Der unter der Abkürzung PPI (Payment Protection Insurance) bekannte Skandal beschäftigt die britischen Banken schon seit langem.

Die Zahlungen drückten den Überschuss in den ersten sechs Monaten um zwölf Prozent auf 1,64 Milliarden Pfund (1,84 Mrd Euro). Dank guter operativer Geschäfte, die unter anderem auf eine höhere Zinsmarge zurückgehen, zog der um Sondereffekte bereinigte Gewinn um acht Prozent auf 4,5 Milliarden Pfund an.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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