Halloren Schokoladenfabrik: Belgische Tochter sorgt für dickes Minus

Halloren Schokoladenfabrik: Belgische Tochter sorgt für dickes Minus

, aktualisiert 14. April 2016, 19:24 Uhr
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Mittelfristig wollte Halloren durch den Bouchard-Zukauf 300 Millionen Euro jährlich umsetzen. Von diesem Ziel haben sich die Hallenser jedoch inzwischen verabschiedet.

Quelle:Handelsblatt Online

Mehr als 1,64 Millionen Euro kosten die Verluste der belgischen Pralinenfirma Bouchard den Mutterkonzern Halloren. Unterm Strich fuhr die Schokladenfabrik damit ein dickes Minus ein – und das nicht zum ersten Mal.

HalleDie belgische Pralinentochter hat der Halloren Schokoladenfabrik aus Halle ein dickes Minus in der Bilanz beschert. Der Konzern verbuchte im vergangenen Jahr 1,64 Millionen Euro Verlust, wie Finanzvorstand Andreas Stuhl am Donnerstag in Halle sagte. Auch 2014 hatten Probleme bei Bouchard bereits auf das Ergebnis durchgeschlagen – damals waren 200.000 Euro Gewinn übrig geblieben. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge leicht um 0,57 Prozent auf 122,4 Millionen Euro.

Mittelfristig will die nach eigenen Angaben älteste deutsche Schokoladenfabrik weiter wachsen, wie der Vorstand ankündigte. Von Zukäufen und der mittelfristigen Vision von 300 Millionen Euro Umsatz in wenigen Jahren habe man sich jedoch zunächst verabschiedet.

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„Es liegt eigentlich nur noch an Bouchard“, sagte Aufsichtsratschef Paul Morzynski bei der Bilanz-Vorstellung mit Blick auf die Verluste. Aber: „Wir glauben, dass Bouchard die richtige Entscheidung war.“ Bereits kurz nach der Übernahme der Belgier hatte der Absprung eines US-amerikanischen Großkunden Halloren Probleme bereitet.

Trotz eines Jobabbaus bei Bouchard beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben mit 720 Menschen etwas mehr Mitarbeiter als noch 2014. Ob das börsennotierte Unternehmen in diesem Jahr eine Dividende an die Aktionäre zahlt, ist laut Morzynski noch nicht entschieden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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