Handelsbanken: Wachstumspläne trotz Brexit-Votums

Handelsbanken: Wachstumspläne trotz Brexit-Votums

, aktualisiert 19. Oktober 2016, 13:56 Uhr
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Das schwedische Geldhaus sieht Wachstumschancen in Großbritannien.

Quelle:Handelsblatt Online

Trotz des Brexit-Schocks will das schwedische Geldhaus Handelsbanken in Großbritannien wachsen. Bankchef Anders Bouvin äußerte sich optimistisch.

StockholmDas schwedische Geldhaus Handelsbanken hält trotz des britischen Anti-EU-Votums an seinen Expansionsplänen auf der Insel fest. „Wir sind weiter optimistisch, was unsere Perspektiven dort betrifft“, sagte Handelsbanken-Chef Anders Bouvin am Mittwoch. Er steht seit August an der Spitze des Instituts und hat neben den Niederlanden auch Großbritannien als Wachstumsmarkt identifiziert. Auf der Insel hat die Bank ihr Filialnetz auf mittlerweile 205 Zweigstellen ausgebaut, hält damit aber nur einen kleinen Marktanteil.

Die Briten hatten sich im Juni für einen Austritt aus der EU ausgesprochen. Ob sie weiter Zugang zum europäischen Binnenmarkt mit seinem zollfreien Warenverkehr bekommen, muss in den Austrittsverhandlungen geklärt werden. Für das Londoner Finanzzentrum ist insbesondere der sogenannte EU-Pass wichtig. Dieser ermöglicht Banken den ungehinderten Zugang zu den Kapitalmärkten der EU.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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