Handelsblatt Jobturbo: Wo Finanz-Experten die besten Jobchancen haben

Handelsblatt Jobturbo: Wo Finanz-Experten die besten Jobchancen haben

, aktualisiert 31. Mai 2016, 10:47 Uhr
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Die Zahl der Stellenanzeigen in der Finanzbranche steigt stetig.

Quelle:Handelsblatt Online

In der Finanzwelt herrscht Verunsicherung. Doch auf dem Arbeitsmarkt ist das kaum zu spüren. Die gesamte Branche sucht derzeit qualifizierte Fachkräfte. Der Handelsblatt Jobturbo zeigt, wo die Chancen am besten stehen.

KölnNiedrige Zinsen und der schwache Kapitalmarkt haben unsichere Zeiten in der Finanzbranche verursacht. Mit massiven Schrumpfkuren sollen Banken wieder in die Spur gelenkt werden. Von Pessimismus und miesen Jobaussichten ist in den Stellenbörsen dagegen wenig zu sehen. Dort dreht sich das Jobkarussell weiter. Über 19.000 Treffer kommen zusammen, wenn man sich derzeit im Bereich Banking & Finance durch die Angebote des Handelsblatt Jobturbos klickt.

Nach einem schwachen Winter sind die Stellenanzeigen fast sämtlichen Tätigkeitsbereichen gestiegen und das belegt den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Im Vergleich zum Februar bedeutet das nach einer Jobturbo-Analyse für den Monat März ein Plus von 17 Prozent. Basis der Auswertung sind sämtliche Stellenanzeigen aus den führenden Online-Stellenbörsen, Tages- und Wochenzeitschriften, die im Handelsblatt-Jobturbo zusammenfließen.

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Denn wo zwar im Zuge digitaler Transformationen im Bereich Kundenberatung zum Beispiel abgebaut wird, besteht laut Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) aber erhöhte Nachfrage nach Bankern mit IT- und Anwendungs-Know-how. Dies sind insbesondere Systemadministratoren und Softwareentwickler.

Personalberatungen melden außerdem steigenden Bedarf an Business Analysten. Diese bringen angesichts immer komplexere Geschäftsabläufe wertvolle Schnittstellenkompetenzen für Banken und Beratungsunternehmen mit. Auch für Buchhalter sieht es gut aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Angebot hier laut Jobturbo um rund 18 Prozent nach oben geklettert.


Branche zahlt Top-Gehälter

Auch das Interesse der Bewerber flaut nicht ab. Wenngleich das Image gelitten hat, so gehören zahlreiche Banken und Finanzdienstleister für Absolventen immer noch zu den beliebtesten Arbeitgebern. Die Analyse von Besucherzahlen pro Stellenanzeige belegt: In den letzten Wochen buhlten überdurchschnittlich viele Bewerber um Jobs im Bereich Finanzierung und Versicherung.

Für Absolventen und Young Professionals ist Vorsicht geboten. Denn nach dem Stellenindex des Personaldienstleisters Adecco ist die Zahl der Ausbildungsangebote und der Jobs für Young Professionals gesunken. „Dafür konnten Studierende weiterhin von einer sehr vielfältigen und unverändert großen Auswahl an Praktikumsplätzen und Werkstudententätigkeiten profitieren“, sagt Adecco-CEO Thomas Bäumer.

Die Mühe der Bewerber lohnt sich, denn wer einmal in der Branche Fuß gefasst hat, dem winken gute Gehälter. Daran hat auch die Finanzkrise nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Die Einstiegsgehälter klettern - vor allem im Investmentbanking - sogar nach oben. Banken und Finanzdienstleister führen nach dem aktuellen Gehaltsreport des Portals karriere.de die Liste der Top-Branchen an. Financial Analysts bringen es demnach zum Beispiel auf bis zu 74.000 Euro. Im Controlling ist bis zu 95.000 Euro Jahresbrutto drin. Generell zahlen Banken immer noch besser als Unternehmen in der Industrie.

Quelle:  Handelsblatt Online
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