Hapag-Lloyd: Reederei schreibt wieder schwarze Zahlen

Hapag-Lloyd: Reederei schreibt wieder schwarze Zahlen

, aktualisiert 23. März 2016, 14:33 Uhr
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Das Containerschiff Kyoto Express von Hapag-Lloyd wird im Hamburger Hafen umgeschlagen: Die Reederei ist zurück in der Gewinnzone.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Containerschifffahrt leidet seit Jahren unter hohen Überkapazitäten und schrumpfenden Frachtraten. Auch Hapag-Lloyd musste 2015 auf die Kostenbremse treten. Nun zeigt der Sparkurs Wirkung.

HamburgDeutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd drückt nach der Rückkehr in die Gewinnzone weiter auf die Kostenbremse. Aufgrund des erfolgreich verlaufenen Sparkurses im vergangenen Jahr habe der Konzern, der neu in den SDax aufgestiegen ist, bereits Ende 2015 ein neues Kostensparprogramm gestartet, teilte Hapag Lloyd am Mittwoch mit. „Wir haben für dieses Programm erneut vielversprechende Potenziale identifiziert, die unsere Effizienz weiter verbessern dürften“, erklärte Vorstandschef Rolf Habben Jansen.

Das vergangene Jahr schloss Hapag Lloyd mit einem Gewinn von 114 Millionen Euro ab nach einem Verlust von 604 Millionen Euro im Jahr zuvor. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) verdiente der Konzern 366 Millionen Euro (Vorjahr: minus 383 Millionen Euro). Dank der Übernahme des chilenischen Konkurrenten CSAV stieg der Umsatz auf 8,8 Milliarden Euro nach 6,8 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

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Die Containerschifffahrtsbranche leidet seit Jahren unter hohen Überkapazitäten und schrumpfenden Frachtraten. Habben Jansen zeigte sich dennoch zuversichtlich, 2016 das Ebit „deutlich“ steigern zu können. „Wir erwarten, dass die aktuelle Konsolidierung in der Linienschifffahrt und die anstehende Neuordnung der Allianzen für mehr Stabilität im Markt sorgen sollten und es zu einer gewissen Erholung des Marktes kommen wird“, sagte er.

Quelle:  Handelsblatt Online
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