HHLA: Tiefer geht’s nimmer

HHLA: Tiefer geht’s nimmer

, aktualisiert 12. Mai 2016, 15:24 Uhr
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Binnen Jahresfrist nahm die Zahl der Container ab.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Hafen- und Logistikdienstleister HHLA kämpft mit einem schwachen Containergeschäft. Nach vier Quartalsrückgängen in Folge steigt nun die Zahl der bewegten Container wieder. Das Ende der Flaute?

HamburgDer schwache Warenverkehr mit China und Russland macht dem Hamburger Hafen- und Logistikdienstleister HHLA weiter zu schaffen. Nach vier Quartalen mit Rückgängen im Containergeschäft sieht das Unternehmen nun jedoch einen Wendepunkt erreicht. Zu Jahresbeginn wurden zwar erneut weniger Stahlboxen an den Kaimauern der Hansestadt bewegt. Verglichen mit dem Schlussquartal 2015 stieg die Zahl der Container aber wieder. „Die Talsohle des Mengenrückgangs sollte damit erreicht sein“, teilte die HHLA am Donnerstag mit.

Während der Container-Terminal im Schwarzmeer-Hafen Odessa im Auftaktquartal binnen Jahresfrist bereits einen Zuwachs um knapp fünf Prozent auf 67.000 Standardcontainer (TEU) registriert habe, sei der Umschlag an den drei Hamburger Terminals um acht Prozent auf 1,5 Millionen Stück gesunken. Der Umsatz der Containersparte sank so um sechs Prozent auf 169 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn schrumpfte sogar um 14 Prozent auf knapp 28 Millionen Euro. Dagegen legte der Bereich Intermodal, in dem der Hinterlandverkehr mit Zügen und Lastwagen zusammengefasst ist, bei der Transportmenge leicht zu. Der Betriebsgewinn erhöhte sich auf 16,3 (Vorjahr: 12,7) Millionen Euro. Insgesamt verringerte sich der Umsatz des börsennotierten Teilkonzerns Hafenlogistik um vier Prozent auf 277 Millionen Euro. Das operative Ergebnis sank auf 37,1 (38,8) Millionen Euro.

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Die Prognose für den Gesamtkonzern bekräftigte das Management. Demnach soll der operative Gewinn in diesem Jahr bei stabilem Umsatz in einer Spanne zwischen 115 und 145 Millionen liegen. Im vergangenen Jahr hatte er sich wegen der Wirtschaftskrise in Russland und der schwachen Konjunktur in China bereits um mehr als sieben Prozent auf 157 Millionen Euro verringert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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