Hillary Clinton: Das FBI rollt die E-Mail-Affäre wieder auf

Hillary Clinton: Das FBI rollt die E-Mail-Affäre wieder auf

, aktualisiert 28. Oktober 2016, 19:57 Uhr
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Die E-Mail-Affäre holt die demokratische Präsidentschaftskandidatin wieder ein.

Quelle:Handelsblatt Online

Hillary Clinton hat als Außenministerin E-Mails auch über einen nicht gesicherten Server verschickt. Das kann strafbar sein. Das FBI hatte zunächst empfohlen, keine Anklage zu erheben. Doch nun gibt es weitere Prüfungen.

WashingtonDas FBI will weitere E-Mails der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton untersuchen. Das teilte die Behörde in einem Brief an Abgeordnete mit, den mehrere Medien sowie der Republikaner Jason Chaffetz am Freitag veröffentlichten. Eine mögliche Neuaufnahme der Ermittlungen könnte auch Einfluss auf den Wahlkampf und das Ergebnis am 8. November haben.

In dem Brief von FBI-Chef James Comey heißt es, es seien im Zuge einer anderen Ermittlung weitere E-Mails von Clinton aufgetaucht, die vertrauliche Inhalte enthalten könnten. Es werde geprüft, ob dies für Clintons Fall eine maßgebliche Rolle spiele. Wie lange das dauern könne, sei unklar.

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Clinton hatte in ihrer Zeit als Außenministerin E-Mails auch über einen privaten und nicht gesicherten Server verschickt. Dies kann strafbar sein. Das FBI hatte seine Ermittlungen im Juli abgeschlossen und empfohlen, keine Anklage gegen Clinton zu erheben.

Mit der Einstellung der Ermittlungen durch Justizministerin Loretta Lynch galt die Affäre als juristisch beendet, war aber politisch immer wieder ein Thema. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump drohte seiner Konkurrentin, im Fall seines Wahlsieges einen Sonderermittler einzusetzen und den Fall neu aufzurollen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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