Hillary Clinton: „Sie wussten nicht, wie man zurückschlägt“

Hillary Clinton: „Sie wussten nicht, wie man zurückschlägt“

, aktualisiert 05. Mai 2016, 02:10 Uhr
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Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton bei einer Rede in Washington. Nach Trumps Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner fand sie klare Worte für den potenziellen Rivalen.

Quelle:Handelsblatt Online

Cruz und Kasich haben das Handtuch geworfen: Trump sonnt sich in seinem Sieg. Clinton muss noch mit Sanders konkurrieren. Doch sie bringt sich schon einmal gegen Trump in Stellung – und teilt gegen die Verlierer aus.

WashingtonWenige Stunden nach dem wohl entscheidenden Sieg von Donald Trump bei den US-Vorwahlen hat die demokratische Favoritin Hillary Clinton den Republikaner scharf angegriffen. Die USA könnten nicht riskieren, einen so unberechenbaren Kandidaten zu wählen, sagte die ehemalige Außenministerin am Mittwoch dem Sender CNN.

"Er ist ein wandelndes Pulverfass, und wandelnde Pulverfässer detonieren gerne mal." Sie zitierte Aussagen von Trump wie die, dass der Klimawandel von China vorgegaukelt werde. "Er macht diese grandiosen Aussagen und erhebt diese grandiosen Vorwürfe", sagte sie. Allerdings müsse man als Präsidentschaftskandidat irgendwann konkret werden: "Man muss den Leuten sagen, was man machen und wie man es machen will."

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Sie wisse, wie ein Wahlkampf gegen Trump zu führen sei, sagte Clinton dem Sender weiter. Dagegen hätten seine insgesamt 16 Rivalen bei den republikanischen Vorwahlen keine Ahnung gehabt, wie sie mit ihm umgehen sollten. "Sie hatten ihm bei den Sachfragen nichts entgegenzusetzen, weil sie eigentlich alle seiner Meinung waren", sagte Clinton. "Und sie wussten nicht, wie man zurückschlägt."

Trump hatte die Vorwahl am Dienstag in Indiana so deutlich gewonnen, dass seine beiden verbliebenen Rivalen um die Präsidentschaftskandidatur anschließend aufgaben. Clinton hat ihrerseits einen so großen Vorsprung, dass ihr die Kandidatur Experten zufolge eigentlich nicht mehr genommen werden kann.

Die formelle Ernennung erfolgt auf den jeweiligen Parteitagen im Sommer. Die eigentliche Präsidentenwahl findet am 8. November statt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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