HSBC, RBS und Barclays: Britische Banken wollen 400 Filialen schließen

HSBC, RBS und Barclays: Britische Banken wollen 400 Filialen schließen

, aktualisiert 06. April 2016, 19:14 Uhr
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Auch Barclays plant laut Insidern rund 100 Vertretungen zu schließen.

Quelle:Handelsblatt Online

Für britische Bankkunden könnte es bald deutlich schwieriger werden, ein Finanzinstitut in der Nähe aufzusuchen. Laut Insidern wollen die HSBC, die RBS und Barclays rund 400 Filialen schließen.

LondonDrei der größten Banken Großbritanniens wollen Insidern zufolge im laufenden Jahr rund 400 Filialen schließen. Die Hälfte davon könne auf HSBC entfallen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Dies entspräche einem Fünftel der HSBC-Filialen in Großbritannien. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Institut viele Außenstellen dichtgemacht. Laut den Insidern planen zudem die Royal Bank of Scotland und Barclays, jeweils rund 100 Vertretungen zu schließen.

Damit wird es für viele Bankkunden deutlich schwieriger, ein Finanzinstitut in der Nähe aufzusuchen. Branchenkenner sprachen bereits von einem bevorstehenden Aussterben der britischen Geschäftsstraßen. Die Geldhäuser wiederum verweisen auf Alternativen. So will HSBC künftig mit Postfilialen und Barclays mit der Supermarktkette Asda kooperieren, um bestimmte Dienste weiterhin vor Ort anzubieten.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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