HSH Nordbank: Marode Landesbank auf Gewinn-Suche

HSH Nordbank: Marode Landesbank auf Gewinn-Suche

, aktualisiert 16. März 2016, 17:51 Uhr
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Die HSH Nordbank war eine der ersten Banken, die ihre Cum-Ex-Geschäfte selbst aufklärte und sich dem Staat offenbarte.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Jahre lang beteiligte sich die HSH Nordbank an den Geschäften auf Kosten der Steuerzahler. Rund 130 Millionen Euro Steuern sind wohl zu Unrecht geflossen. Inzwischen ist die Führung reumütig, die Sache offenbar bereinigt.

Die Staatsbank der Nordländer mischte in den Jahren 2008 bis 2011 bei den Cum-Ex-Deals mit, deckte die Geschäfte aber später gegenüber dem Fiskus selbst auf. Soweit bekannt, hat die HSH Nordbank die aus den illegalen Geschäften stammende Kapitalertragsteuer zurückgezahlt, die ihr zuvor das Finanzamt überwiesen hatte.

Konkret ging es 29 Transaktionen und 112 Millionen Euro Steuern. Zuzüglich von 15 Millionen Euro Zinsen hat die Bank in ihrem Jahresabschluss für 2013 deshalb eine Steuerrückstellung von 127 Millionen Euro gebildet. Ob die HSH Nordbank darüber hinaus ein Bußgeld zahlte und verantwortliche Personen belangte, ist nicht bekannt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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