Hypo Real Estate: Bad Bank schrumpft weiter

Hypo Real Estate: Bad Bank schrumpft weiter

, aktualisiert 15. September 2017, 11:46 Uhr
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Die Bad Bank war im Oktober 2010 an den Start gegangen, um auf Kosten der Steuerzahler den großen Berg an Schrottpapieren abzutragen, den die HRE angehäuft hatte.

Quelle:Handelsblatt Online

In der Finanzkrise hatte die Hypo Real Estate viele Schrottpapiere angehäuft. Die Bad Bank war 2010 an den Start gegangen, um diese abzutragen – und kommt dabei offenbar voran, wie Zahlen des FMS Wertmanagement belegen.

FrankfurtDie staatliche Bad Bank der in der Finanzkrise kollabierten Hypo Real Estate kommt bei der Resteverwertung voran. Das Nominalvolumen des Portfolios schrumpfte im ersten Halbjahr um acht Prozent auf 81,7 Milliarden Euro, wie die FMS Wertmanagement am Freitag mitteilte.

Die Bad Bank war im Oktober 2010 an den Start gegangen, um auf Kosten der Steuerzahler den großen Berg an Schrottpapieren abzutragen, den die HRE angehäuft hatte. Die gesunden Teile des Geschäfts überlebten in der neu gegründeten Pfandbriefbank pbb, die als kleineres Haus an die Börse zurückgekehrt ist.

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Die Mitarbeiter der Bad Bank versuchen seither, die Altlasten möglichst gewinnbringend zu verwerten. Im ersten Halbjahr steigerte sie den Gewinn nach Steuern auf 267 (Vorjahr: 165) Millionen Euro.

Auch für das Gesamtjahr erwartet die FMS Wertmanagement einen Gewinn. Der ebenfalls auf Abwicklung stehende, aber in der Bad Bank noch nicht konsolidierte Staatsfinanzierer Depfa reduzierte seinen Verlust vor Steuern auf zwei Millionen Euro von 54 Millionen vor einem Jahr.

Quelle:  Handelsblatt Online
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