Hypothekenstreit: Goldman Sachs zahlt fünf Milliarden Dollar

Hypothekenstreit: Goldman Sachs zahlt fünf Milliarden Dollar

, aktualisiert 11. April 2016, 20:34 Uhr
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Altlasten aus der Finanzkrise kosten die Großbank Goldman Sachs rund fünf Milliarden Dollar.

Quelle:Handelsblatt Online

Um einen Streit um den Verkauf von hypothekenbasierten Wertpapieren (RMBS) beizulegen, zahlt die US-Bank fünf Milliarden Dollar. RMBS waren in der Finanzkrise mit verantwortlich für schmerzhafte Verluste der Investoren.

New YorkDie US-Großbank Goldman Sachs will mit einem milliardenschweren Vergleich Altlasten aus der Finanzkrise loswerden. Das Geldhaus zahle rund fünf Milliarden Dollar zur Beilegung eines Streits über den Verkauf von hypothekenbasierten Wertpapieren (RMBS), teilte das US-Justizministerium am Montag mit.

Dabei gehe es um Vorgänge von 2005 bis 2007. Auf dem US-Immobilienmarkt hatten viele Großbanken jahrelang prächtig verdient, indem finanzschwachen Familien Hypotheken gewährt und die damit verbundenen Risiken in komplexe und verschachtelte Anleihen verpackt wurden.

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Den Banken spülte diese Praxis Milliardengewinne in die Bücher, vielfach wurden die Risiken aber verschleiert. Als der Markt 2007 kollabierte, erwiesen sich die Bonds als wertlos und Investoren erlitten schmerzhafte Verluste.

Quelle:  Handelsblatt Online
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