Hypovereinsbank: Bilanz fällt trotz Kapitalmarktflaute gut aus

Hypovereinsbank: Bilanz fällt trotz Kapitalmarktflaute gut aus

, aktualisiert 11. Mai 2016, 11:08 Uhr
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Unter dem Strich legte der Gewinn der Unicredit-Tochter in den ersten drei Monaten des Jahres leicht zu.

Quelle:Handelsblatt Online

Zuwächse im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden haben der Hypovereinsbank zu einer ordentlichen Quartalsbilanz verholfen – trotz des Einbruchs im Investmentbanking. Auch der Umbau des Filialgeschäfts trägt Früchte.

FrankfurtDie Hypovereinsbank (HVB) macht den Einbruch im Investmentbanking mit Zuwächsen im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden wett. Unter dem Strich legte der Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres leicht auf 138 (Vorjahr: 131) Millionen Euro zu, wie die Tochter der Mailänder Unicredit am Mittwoch in München mitteilte. Während sich das Ergebnis im Kapitalmarkt-Geschäft angesichts der Flaute zu Jahresbeginn halbierte, hat sich der Gewinn mit Privat- und Firmenkunden gegenüber dem schwachen Vorjahresniveau mehr als verdoppelt. „Das erste Quartal war auch für die HypoVereinsbank deutlich schwieriger als noch Ende 2015 erwartet”, sagte Vorstandssprecher Theodor Weimer. Das zeigte sich vor allem im Handelsergebnis, das um 42 Prozent einbrach.

Insgesamt sei das Ergebnis aber „ordentlich” ausgefallen, resümierte Weimer. Dabei profitierte die HVB von Kostensenkungen durch den Umbau des Filialgeschäfts und niedrigen Rückstellungen für faule Kredite. Der Verwaltungsaufwand sank um fünf Prozent, nachdem die HVB fast die Hälfte ihrer Filialen geschlossen und Stellen abgebaut hatte. Die Risikovorsorge ging auf niedrigem Niveau um fast ein Fünftel zurück. Mit einem um zwei Prozent ausgeweiteten Kreditvolumen trotzte die HVB den Niedrigzinsen und hielt den Zinsüberschuss gegen den Trend in der Branche fast stabil. Vor allem bei Immobilienkrediten an Privat- und Gewerbekunden legte die Bank zu.

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Die italienische Mutter Unicredit musste einen Gewinnrückgang um 21 Prozent auf 406 Millionen Euro hinnehmen, wie sie am Dienstag berichtet hatte. Hier schlugen die Turbulenzen im Investmentbanking und im Firmenkundengeschäft stärker durch. Der Umbau im Geschäft auf dem Heimatmarkt und bei der österreichischen Bank Austria führte zu Sonderbelastungen von mehr als 200 Millionen Euro.

Quelle:  Handelsblatt Online
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