Inflation in der Euro-Zone: Preise steigen weniger als geschätzt

Inflation in der Euro-Zone: Preise steigen weniger als geschätzt

, aktualisiert 25. Februar 2016, 11:52 Uhr
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Die Preise stiegen im Januar nur um 0,3 Prozent. In einer ersten Schätzung war noch von plus 0,4 Prozent die Rede.

Quelle:Handelsblatt Online

Trotz der EZB-Geldschwemme rühren sich die Preise in der Euro-Zone kaum. Das Statistikamt Eurostat stellte nun fest, dass die Preise im Januar noch weniger gestiegen sind als zunächst angenommen.

BrüsselTrotz expansiven Geldpolitik der EZB bleibt die Inflation in der Euro-Zone niedrig. Die Preise stiegen im Januar nur um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag nach endgültigen Berechnungen mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch von plus 0,4 Prozent die Rede. Die Jahresteuerung liegt damit weiter deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die im März zu ihrer mit Spannung erwarteten nächsten Sitzung zusammenkommt. Sie strebt einen Wert von knapp zwei Prozent an, der als optimal für die Konjunkturentwicklung gilt.

Insbesondere der Ölpreis-Verfall hält die Inflation am Boden. So verbilligte sich Energie gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent. Die Kosten für Dienstleistungen zogen hingegen um 1,2 Prozent an. Daten für Februar werden noch Ende des Monats erwartet.

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Die EZB hat ihr umstrittenes Anleihen-Kaufprogramm im Dezember auf 1,5 Billionen Euro ausgeweitet, um damit die Konjunktur anzuschieben und zugleich die Inflation anzuheizen. Viele Experten rechnen damit, dass sie im März mit neuen geldpolitischen Maßnahmen nachlegen wird.

Quelle:  Handelsblatt Online
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