Inflationszahlen bestätigt: Preisanstieg in Euro-Zone schwächt sich ab

Inflationszahlen bestätigt: Preisanstieg in Euro-Zone schwächt sich ab

, aktualisiert 19. April 2017, 11:42 Uhr
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Die Preissteigerung in der Euro-Zone hat zuletzt nachgelassen, wie jetzt auch offiziell bestätigt wurde.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Inflation in der Euro-Zone ist wieder niedriger als der EZB lieb ist. Die Verbraucherpreise stiegen im März nur noch um 1,5 Prozent, wie nun bestätigt wurde. Die neuen Zahlen dürften die Niedrigzinspolitik stützen.

Die Verbraucherpreise stiegen im März nur noch um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch auf Basis endgültiger Daten mitteilte. Im Februar waren die Preise mit 2,0 Prozent so kräftig geklettert wie seit über vier Jahren nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt einen Wert von knapp zwei Prozent an, den sie für die Konjunkturentwicklung als ideal ansieht.

Auf die Inflationsrate drückten im März die Energiepreise, die nicht mehr so stark stiegen wie zuletzt. Die Kosten lagen nur noch um 7,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nachdem es im Februar noch 9,3 Prozent waren. Dienstleistungen verteuerten sich diesmal um 1,0 Prozent, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak um 1,8 Prozent.

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EZB-Präsident Mario Draghi hat jüngst deutlich gemacht, dass er die Zeit für eine Kursänderung noch nicht für gekommen sieht. Die EZB hält ihre Leitzinsen schon seit längerem auf dem Rekordtief von null Prozent. Zudem pumpt sie über den Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren Woche für Woche Milliarden in das Bankensystem.

Quelle:  Handelsblatt Online
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