| 7.000 Punkte, adé? |
| Eine klare Richtung scheint beim DAX® derzeit Fehlanzeige zu sein. Zwar konnte das Aktienbarometer den Bären bisher die kalte Schulter zeigen, das reichte zuletzt allerdings nicht, um auf der Oberseite weiteren Boden gut zu machen. Kurzfristig wäre dafür auf Stundenbasis zumindest der Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends seit Mitte August (akt. bei 7.033 Punkten) vonnöten. Auf Tagesbasis ist sogar der Sprung über die Parallele (akt. bei 7.109 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni Voraussetzung dafür, dass es weiter bergauf gehen kann und das bisherige Jahreshoch bei 7.194 Punkten wieder auf die Agenda rückt. Allerdings ist dieses Szenario längst keine gemachte Sache. So bleibt zum einen der Rückenwind seitens der technischen Indikatoren aus, weisen Stochastik und MACD doch Verkaufssignale auf. Zum anderen wurde gestern ein „inside day“ ausgeprägt: Dass die Handelsspanne gänzlich innerhalb derer des Vortages verharrte, ist ein Indiz für die aktuell große Unentschlossenheit der Marktteilnehmer. Entsprechend sensibilisiert sollten Anleger auch für die Unterseite sein. Das jüngste zyklische Tief bzw. das Hoch vom Mai bei 6.886/76 Punkten bilden hier die erste Haltezone. |
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| DAX® (1 Hour) | |
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| Bewegungsarmut |
| Der Euro-BUND-Future tritt auf der Stelle. Nach einer freundlichen Eröffnung, die das Rentenbarometer kurzfristig über die Marke von 144 hievte, blieben Anschlusskäufe aus. Bei einer ähnlich geringen Handelsspanne wie am Vortag konnte dieses Niveau auf Schlusskursbasis nicht ganz verteidigt werden. Zwar liegen die Future-Notierungen weiterhin oberhalb der Haltezone aus dem kurzfristigen Abwärtstrend seit Ende Juli (akt. bei 142,93) und der wieder steigenden 200-Stunden-Linie (akt. bei 142,68), ein Angriff auf das Hoch vom 2. August bei 145,17 muss aber weiter zurückgestellt werden. Erst ein Sprung über diese Hürde würde ein Schließen des Abwärtsgaps von Ende Juli (obere Gapkante bei 145,52) realistisch erscheinen lassen. Die quantitativen Stundenindikatoren haben sich der jüngsten Lethargie angeschlossen und lassen keine klare Richtungsentscheidung erkennen. Aufgrund der nach wie vor intakten Kaufsignale bei den Oszillatoren und Trendfolgern im Tagesbereich bleiben wir indes per Saldo noch konstruktiv gestimmt. Kritisch würde es für den Euro-BUND-Future, sollte der wichtige Unterstützungsbereich aus der steigenden 200-Tages-Linie (akt. bei 140,37) und dem Tief vom 29. Juni bei 139,72. |
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| Euro-BUND-Future (Kontrakt Sep 12) (1 Hour) | |
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| Euro kämpft sich langsam zurück |
| Seit mehr als einem Jahr befindet sich der Euro zum britischen Pfund auf dem Rückzug. Dabei wurde im Mai erstmals seit mehr als dreieinhalb Jahren die Marke von 0,80 GBP wieder unterschritten. Nachdem am 23. Juli mit 0,7768 GBP ein neues Jahrestief ausgeprägt wurde, müht sich die Einheitswährung, verlorenes Terrain zurückzuerobern. Mehr als ein Pullback an das Verlaufstief vom 16. Mai bei 0,7950 GBP kann dabei bisher aber noch nicht konstatiert werden. Erst ein Sprung über diesen Widerstand ebnet den Weg für einen Test des dominierenden Abwärtstrends seit Oktober 2011 (akt. bei 0,8027 GBP). Gelingt es, diese hohe Hürde zu überwinden, wäre nicht nur die psychologische Marke von 0,80 GBP passiert, sondern auch die Basis für ein Wiedersehen mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 0,8183 GBP) gelegt. Die technischen Indikatoren machen Mut, dass es zu einer Fortsetzung der jüngsten Erholungsbewegung kommt. So sind die von uns betrachteten Oszillatoren und Trendfolger auf Tagesbasis „long“ positioniert und bieten noch Spielraum, um weitere Kursgewinne zu begleiten. Anleger können sich daher auf die Lauer legen und bei einer positiven Weichenstellung neue Engagements im Euro ins Auge fassen. |
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| EUR/GBP (Daily) | |
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