| Auf Jahreshoch |
| Die jüngsten beiden Schlusskurse – jeweils im Bereich der jeweiligen Tageshochs – hatten es bereits angedeutet: Der DAX® ist weiterhin sehr gut unterstützt, und die laufende Rally verläuft unverändert dynamisch. Mit 7.479 Punkten gelang dabei zum Wochenausklang ein neues Jahreshoch. Doch nicht nur kurz-, sondern auch längerfristig stimmen die Perspektiven der deutschen Standardwerte. So verlieh im Wochenbereich der Bruch des Abwärtstrends seit Mai 2011 (akt. bei 6.953 Punkten) zuletzt neuen Schwung. Da die angeführte Trendlinie gleichzeitig als obere Begrenzung eines symmetrischen Dreiecks fungierte (siehe Chart), steht die Börsenampel derzeit auf „grün“. Zusätzlicher Rückenwind kommt von Seiten der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon, die den beschriebenen Ausbruch mit Kaufsignalen untermauern. Dank des positiven Schnittmusters zwischen 38- und 90-Wochen-Linie (6.634 bzw. 6.687 Punkten) kommt es aktuell sogar zu einem neuen mutmachenden Signal. Das Hoch vom Juli 2011 bei 7.524 Punkten bzw. der letztjährige Rekordstand bei 7.600 Punkten stecken nun die nächsten Hürden ab. Jenseits des zuletzt genannten Levels wäre der Weg sogar bis zu den historischen Hochständen bei gut 8.000 Punkten frei. |
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| DAX® (Weekly) | |
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| Keine Entwarnung! |
| Wenig neue Erkenntnisse brachte der Wochenschluss beim Euro-BUND-Future. Da die jüngste Erholung recht undynamisch verläuft, sehen wir uns in unserer Einschätzung bestätigt, dass es kein leichtes Unterfangen wird, den Kreuzwiderstand aus dem Tief von Mitte August bei 140,78 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 140,89) zurückzuerobern. Solange das Zinsbarometer aber unterhalb dieser Demarkationszone notiert, ist es definitiv zu früh, um Entwarnung zu geben. Vielmehr schwebt ohne einen solchen Befreiungsschlag das Damoklesschwert der zuletzt immer wieder beschriebenen Toppbildung über dem Euro-BUND-Future. Nur eine Rückeroberung der 200-Tages-Linie bannt die Gefahr einer oberen Umkehr, aus der sich immerhin ein rechnerisches Abschlagspotential bis rund 133 ableiten lässt. Die Bedeutung dieser Zielmarke wird durch verschiedene Tiefpunkte des letzten Quartals 2011 bei 132,99/89 sowie den Jahrespivotpunkt bei 132,80 unterstrichen. Das einzig wirklich wichtige Etappenziel auf dem Weg zum Ausschöpfen des skizzierten Abschlagspotentials wird durch das bisherige Jahrestief vom März bei 135,27 definiert. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Der entscheidende Zündfunke … |
| … steht zwar noch aus, doch die Siemens-Aktie gehört aktuell wieder auf die Watchlist. Doch der Reihe nach: Mit dem Tief vom Juni bei 62,13 EUR lotete das Papier nicht nur die 200-Monats-Linie (akt. bei 63,31 EUR), sondern auch das Tief vom September 2011 aus. Auf dieser Basis bildete sich seinerzeit sowohl im Wochen- als auch im Monatsbereich ein Candlestickumkehrmuster aus, und das ist nun erneut das Stichwort. Schließlich bietet sich derzeit die Chance auf einen potentiellen Doppelboden (siehe Chart). Um die untere Umkehr zu vervollständigen, ist ein nachhaltiger Spurt über die Nackenzone des Kursmusters – definiert durch die Hochs vom Oktober 2011 und März 2012 bei 79,34/89 EUR – vonnöten. Besondere Brisanz verleiht diesem Niveau die Tatsache, dass hier in Verbindung mit dem seit April 2011 bestehenden Baissetrend (akt. bei 79,67 EUR) ein markanter Kreuzwiderstand entsteht. Gelingt der Befreiungsschlag, definiert das Tief vom März 2011 bei 84,53 EUR die nächste Anlaufmarke. Das kalkulatorische Anschlusspotential aus dem angeführten Doppelboden von rund 17 EUR impliziert sogar einen Test der Hochpunkte des 1. Halbjahrs 2011 bei knapp 100 EUR. |
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| Siemens (Daily) | |
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