| Auf und ab und auf … |
| Wenn der DAX® in der vergangenen Woche etwas untermauerte, dann die Unentschlossenheit der Marktteilnehmer. So blieb auch am Freitag ein klares Bekenntnis für die Unter- bzw. Oberseite aus. Wenngleich der deutsche Leitindex im Plus geschlossen hat, reichten die Kursgewinne nicht aus, um den „Schalter“ in Form der Widerstandszone aus dem zyklischen Tief vom April bei 6.499 Punkten und der 90-Tages-Linie (akt. bei 6.553 Punkten) gen Norden umzulegen. Um sich endgültig aus der aktuellen Lethargie befreien zu können, muss zudem noch der Sprung über das jüngste Verlaufshoch bei 6.641 Punkten glücken. Bis es soweit ist, ist es jedoch zu früh, die Triggermarken für ein mögliches Abwärtsszenario aus den Augen zu lassen. Kurzfristig kommt hier der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.336 Punkten) eine zentrale Bedeutung zu, bevor es im Bereich der Unterstützungen aus der unteren Begrenzung des Aufwärtsgaps von Juni bei 6.240 Punkten und dem kurzfristigen Aufwärtstrend (akt. bei 6.229 Punkten) um die mittelfristigen Perspektiven geht. Bei einem Rutsch unter diese Marken wäre eine aufwärtsgerichtete Flagge „bearish“ aufgelöst. Da beim Tauziehen zwischen Bullen und Bären derzeit aber noch Gleichstand herrscht, legen wir eine prozyklische Positionierung nahe. |
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| DAX® (Daily) | |
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| Stabil auf höchstem Niveau |
| Ende gut, alles gut? Der Blick auf die vergangenen Wochen zeigt, dass sich der Euro-BUND-Future nach den Kursverlusten vom Juni, die das Rentenbarometer bis an die entscheidende Haltezone aus dem adjustierten Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 140,81), diversen alten Hochpunkten bei rund 140 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 139,18) geführt hat, mittlerweile wieder im Höhenflug befindet. Die Verteidigung des angeführten Unterstützungsbereichs war dabei der Ausgangspunkt der jüngsten Rally, bei der inzwischen der letzte nennenswerte Widerstand in Form des Zwischenhochs vom 18. Juni bei 143,09 auf dem Weg zum bisherigen Rekordstand vom 1. Juni bei 146,89 überwunden werden konnte. Die von uns betrachteten technischen Indikatoren sind allesamt positiv gestimmt, was die Chancen auf einen Test dieser Marke erhöht. Allerdings ist der Stochastik in den überkauften Bereich vorgedrungen, so dass das Zeitfenster für eine solche Bewegung kleiner wird. Ein erster Fingerzeig für ein mögliches Ende der jüngsten Hausse wäre der Rückfall unter das angeführte Hoch vom 18. Juni. Kritisch wird es aber erst unterhalb der o. g. Haltemarken, so dass sich diese als Stoppniveau für bestehende Longpositionen anbieten. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Der „Deckel“ schlechthin |
| Auf die Watchlist gehört derzeit die Aktie der Deutschen Post! Schließlich setzt sich das Papier derzeit mit der massiven Widerstandszone aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses seit April 2007 (14,14 EUR) sowie diversen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 14,02 EUR und 14,92 EUR auseinander. Gelingt es diesen „Deckel“ zu lüften, wäre das seit mehreren Jahren ausgeprägte aufsteigende Dreieck „bullish“ aufgelöst (siehe Chart). Das infolgedessen entstehende Kaufsignal gewinnt noch an Stärke, da im Erfolgsfall gleichzeitig die Bodenbildung seit Herbst 2008 als abgeschlossen gelten würde. Diese beiden starken Kaufargumente legen in der Folge auch den Bruch des im April 2007 etablierten Baissetrends (akt. bei 15,36 EUR) nahe. Jenseits dieser Trendlinie, die aufgrund von nur zwei Auflagepunkten, ohnehin nur eine untergeordnete Bedeutung hat, ist der Weg frei bis zu den horizontalen Hürden bei rund 20 EUR, zumal die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon positiv zu interpretieren sind. Das langfristig vielversprechende Chartbild würde sich dagegen erst eintrüben, wenn auf der Unterseite die Kombination aus dem jüngsten „swing low“ bei 12,64 EUR und der 38-Monats-Linie (akt. bei 12,53 EUR) preisgegeben wird. |
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| Deutsche Post (Monthly) | |
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