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DAX® - Die Luft wird dünner

Die Luft wird dünner
Von der Dynamik der letzten Tage war beim DAX® gestern nichts mehr zu spüren. Vielmehr verharrten die deutschen Standardwerte innerhalb der Handelsspanne vom Vortag, so dass ein klassischer „inside day“ entsteht. Per Saldo liefert damit der Tageschart ebenfalls eine Indikation, dass das Aufwärtsmomentum nachlässt, während im Stundenbereich die zuletzt diskutierten negativen Divergenzen nach wie vor Bestand haben. In diesem Zeitfenster haben weder RSI noch der trendfolgende MACD das jüngste Verlaufshoch durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt, was einen gewissen Reifegrad der laufenden 600-Punkte-Rally der letzten beiden Wochen dokumentiert. In diesem Umfeld gilt es ein Unterschreiten der letzten beiden Tagestiefs bei 6.907/03 Punkten unbedingt zu verhindern, denn bei einer negativen Weichenstellung wäre nicht nur der o. g. „inside day“ nach unten aufgelöst, sondern auf Stundenbasis auch der Rückfall in den seit Anfang Juni bestehenden Aufwärtstrendkanal (obere Begrenzung akt. bei 6.930 Punkten) zu beklagen. In der Folge dürfte der DAX® in den Konsolidierungsmodus übergehen.

DAX® (1 Hour)
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Belastungsprobe des Aufwärtstrends
Bei der Ausprägung eines klassischen Innenstabes – wie oben in der DAX®-Analyse beschrieben – wollte auch der Euro-BUND-Future gestern nicht nachstehen. Zwar stellt der gestrige „inside day“ eine gewisse Beruhigung nach den Kursverlusten der letzten Tage dar. Auf der Oberseite blieb dem Zinsbarometer aber eine Rückeroberung der Hürden aus den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 143 und der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,26) verwehrt. Eine Rückeroberung dieser Zone ist aber u. E. die notwendige Bedingung, um den größten Druck vom Rentenfuture zu nehmen. Aufgrund der bestehenden Verkaufssignale seitens der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon sollten Anleger vielmehr einen Test des adjustierten Haussetrends seit April 2011 (akt. bei 142,08) auf der Agenda haben. Muss diese Bastion preisgegeben werden, eröffnet sich weiteres Rückschlagspotential bis rund 140. Auf diesem Niveau fallen diverse Hoch- und Tiefpunkte mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 140,01) sowie mit dem 50%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses seit Oktober 2011 (139,92) zusammen.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Abwärtstrend im Fokus
Vielversprechend präsentiert sich derzeit der Chart des Stoxx Europe 600 Chemicals. So brachte die Korrektur von April bis Juni letztlich nur einen lehrbuchmäßigen Pullback an die bedeutende Haltezone aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 558 Punkten) und den Hochpunkten aus dem Jahr 2008 bei 530 Punkten. Ausgehend von dieser Basis stellen die Chemietitel derzeit den Korrekturtrend seit Mai 2011 (akt. bei 600 Punkten) zur Disposition. Was den angeführten Trend aber als Buy-Trigger für neue Longengagements prädestiniert, ist die Tatsache, dass zusammen mit dem Erholungstrend seit Herbst (akt. bei 546 Punkten) ein klassisches Dreieck entsteht. Der Ausbruch aus diesem Konsolidierungsmuster legt u. E. den Grundstein für neue historische Rekordstände jenseits der Marke von 622 Punkten. Auf einen erfolgreichen Befreiungsschlag lassen derzeit die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon hoffen, die jüngst synchron neue Einstiegssignale generiert haben. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die Kombination aus der o. g. Durchschnittslinie und dem Aufwärtstrend seit Oktober 2011 an.

STOXX® 600 Chemicals (Weekly)
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