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DAX® - Die Luft wird dünner

Die Luft wird dünner
Der gestrige Handelstag unterstrich nochmals, dass der DAX® weiterhin sehr gut unterstützt ist. Zwar pendelte das Aktienbarometer zunächst um die Marke von 7.400 Punkten, zum Handelsende konnten sich die deutschen Standardwerte aber deutlich vom Tagestief bei 7.369 Punkten lösen und sich fast auf Tageshoch in den Feierabend verabschieden. Unter dem Strich scheint die Parallele (akt. bei 7.442 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni eine gewisse Anziehungskraft zu besitzen. Aufgrund der Vorgaben dürfte diese Entwicklung heute Morgen aber konterkariert werden. Wenngleich der DAX® deutlich unter 7.400 Punkten in den Handel starten dürfte, droht erst dann ein nennenswertes Kräftesammeln, wenn das Tief vom 18. September bei 7.304 Punkten preisgegeben wird. Bei einer negativen Weichenstellung dürfte sich die Konsolidierung bis zur Kombination aus dem ehemaligen Jahreshoch vom März bei 7.194 Punkten sowie der Kurslücke vom 7. September bei 7.183/72 Punkten ausdehnen. Knapp darunter verläuft zudem die 38-Tages-Linie (akt. bei 7.110 Punkten) als zusätzliche Unterstützung. Eine Korrektur, die hier ihr Ende findet, wäre per Saldo als „absolut gesund“ zu bezeichnen.

DAX® (Daily)
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Achterbahnfahrt
Nach einem ersten Test des Euro-BUND-Future der zuletzt mehrfach ins Feld geführten Widerstandszone aus der 38,2%-Fibonacci-Korrektur des letzten Abwärtsimpulses (140,69), dem Tief von Mitte August bei 140,78 und der 200-Tages-Glättung (akt. bei 140,92) sowie dem anschließenden Tagestief bei 139,96 vollzog das Rentenbarometer eine Rolle rückwärts, indem die eingangs erwähnten Hürden erneut angepeilt wurden. Diese Entwicklung liefert die Steilvorlage für heute. So sollten die o. g. Widerstände heute erneut im „Feuer stehen“. Aufgrund der weiterhin bestehenden negativen Divergenzen im Stundenbereich (z. B. MACD) dürfte eine Rückeroberung der 200-Tages-Glättung aber nach wie vor kein leichtes Unterfangen werden. Auf der Unterseite fällt dagegen auf, dass die letzten beiden Tagestiefs bei 139,96/95 fast auf identischem Niveau ausgeprägt wurden. Demnach würde ein Abgleiten unter dieses Level der Erholung der letzten Tage ein abruptes Ende bereiten. Bei einer negativen Weichenstellung dient das Tief von Ende Juni bei 139,72 als nächste Unterstützung, bevor bereits wieder das Tief vom 18. September bei 138,41 in den Fokus rückt.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Konsolidierung noch nicht ausgestanden
Die dynamische Erholung des Euro im Vergleich zum US-Dollar lief exakt im Dunstkreis des Tiefs vom Oktober 2011 bei 1,3144 USD sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement (1,3147 USD) der gesamten Baissebewegung seit Anfang Mai 2011 von knapp 1,50 USD bis auf gut 1,20 USD aus. Mit Blick auf den Bruch des Aufwärtstrends im Verlauf des RSI sowie das jüngste Verkaufssignal seitens des trendfolgenden MACD dürfte die seither laufende Konsolidierung allerdings noch nicht ausgestanden sein. Diese Einschätzung lässt sich vor allem an dem zuletzt erfolgten Rückfall in den Haussetrendkanal seit Ende Juli (obere Begrenzung akt. bei 1,2991 USD) festmachen. Als nächste Haltemarke steht die 200-Tages-Linie (akt. bei 1,2819 USD) zur Verfügung, bevor die untere Trendkanalbegrenzung (akt. bei 1,2658 USD) zusammen mit dem Januartief bei 1,2620 USD eine solide Kreuzunterstützung bildet. Bei 1,2605 USD wären zudem exakt 50 % der gesamten Erholungsbewegung seit Ende Juli korrigiert. Wenngleich kurzfristig noch weiterer Konsolidierungsbedarf besteht, übergeordnet markiert das bisherige Jahrestief bei 1,2040 USD u. E. ein wichtiges Markttief. Schließlich wurde dank der Trendwende auf dieser Basis im Langfristchart eine riesige S-K-S-Formation abgewendet.

EUR/USD (Daily)
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Hier muss es halten!
Die jüngsten Kursgewinne des Euro zum britischen Pfund haben die Einheitswährung in den Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 0,8134 GBP) und der Hochpunkte vom Juni bei rund 0,8150 GBP geführt. Kurz vor dem Erreichen dieser Marken setzte jedoch eine Gegenbewegung ein, in deren Verlauf aktuell wichtige Haltemarken getestet werden. Dazu gehört neben dem alten Abwärtstrend seit Oktober 2011 (akt. bei 0,7957 GBP) und der 90-Tages-Linie (akt. bei 0,7956 GBP) auch diverse Hoch- und Tiefpunkte bei rund 0,7950 GBP. Zudem nähert sich der kurzfristige Aufwärtstrend seit dem Juli-Tief (akt. bei 0,7903 GBP) dieser Zone an. Können die angeführten Unterstützungen nicht verteidigt werden, dürfte der Freudensprung des Euro seit der Zinsentscheidung der EZB von Anfang September beendet sein. Schließlich mahnt der MACD mit einem frischen Verkaufssignal aktuell zur Vorsicht. Im Negativszenario muss sogar ein Rücksetzer bis zum Jahrestief vom Juli bei 0,7753 GBP einkalkuliert werden. Dagegen ist eine Fortsetzung der Euro-Erholung der letzten beiden Monate – inklusive eines Wiedersehens mit den o. g. Widerständen bei rund 0,8150 GBP – nur dann realistisch, wenn sich der o. g. Haltebereich als solides Bollwerk erweist.

EUR/GBP (Daily)
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