| Divergenzen soweit das Auge reicht |
| Stabil auf hohem Niveau, aber weitere Zugewinne lassen sich derzeit nur noch schwer realisieren! Auf diese einfache Formel lässt sich die derzeitige Konstellation beim DAX® u. E. bringen. Weitere Kursavancen werden dabei durch die unverändert bestehenden negativen Divergenzen seitens des RSI und des MACD ausgebremst, wobei der Trendfolger zuletzt sogar einen Indikator-Haussetrend aufgeben musste. Da die deutschen Standardwerte zudem mit der Parallelen (akt. bei 6.978 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Anfang Juni ringen, dürfte eine nachhaltige Rückeroberung der 7.000er-Marke oder gar ein unmittelbarer Spurt über das bisherige Jahreshoch bei 7.194 Punkten ein schwieriges Unterfangen werden. Vielmehr droht der DAX® bei einem Rutsch unter die jüngsten Tagestiefs bei knapp 6.900 Punkten in den Korrekturmodus überzugehen. Von Seiten der grundsätzlichen Marktverfassung wird diese Einschätzung durch diverse Divergenzen untermauert. So tendiert beispielsweise der DJ Transportation seit Ende Juni südwärts, während die Industriewerte des „großen Bruders“ mit Notierungen oberhalb der Marke von 13.000 Punkten neue Hochs verbuchen konnten. Gemäß der Dow-Theorie ist aufgrund der fehlenden Bestätigung der beiden Indizes „Gefahr im Verzug“. |
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| DAX® (1 Hour) | |
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| Die Situation spitzt sich zu |
| Der Euro-BUND-Future musste gestern zwar Kursverluste hinnehmen, an der grundsätzlichen Ausrichtung der letzten Tage ändert sich allerdings nichts! So dient die 38-Tages-Linie (akt. bei 143,41) als Signalgeber für einen erneuten Anstieg in Richtung des Hochs von Anfang August bei 145,17. Auf der Unterseite messen wir dagegen der Kombination aus dem adjustierten Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 142,36) und den jüngsten Kurstiefs bei 142,64/17 eine Schlüsselfunktion bei. Kann das Rentenbarometer die angeführte Kreuzunterstützung nicht verteidigen, wird ein Stresstest der Haltemarken bei rund 140 wahrscheinlich. Auf diesem Niveau bildet die 200-Tages-Linie (akt. bei 140,13) zusammen mit dem 50%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses seit Oktober 2011 (139,92) sowie verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten ein entscheidendes Haltecluster. Vor allem ein Rutsch unter das Tief von Ende Juni bei 139,72 hätte schwerwiegende Implikationen, würde eine solche Weichenstellung doch ein klassisches Doppeltop vervollständigen (siehe Chart). |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Unter Beobachtung! |
| In den letzten Jahren war mit der OMV-Aktie kein großer Staat zu machen. Möglicherweise ist es nun aber wieder an der Zeit den Öltitel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Seit August 2011 sind insgesamt vier Abwärtskursschübe bei rund 21 EUR zum Erliegen gekommen, was die Chance auf eine Bodenbildung auf dieser Basis dokumentiert. Der jüngste Kursschub stellt nun sowohl den mittelfristigen Baissetrend seit Februar 2011 (akt. bei 26,68 EUR) als auch das längerfristige, im Mai 2008 etablierte Pendant (akt. bei 26,76 EUR) zur Disposition. In Verbindung mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 26,29 EUR) entsteht auf diesem Level ein massives Barrierenbündel. Gelingt der Sprung über die beschriebenen Hürden, ist der Weg frei um perspektivisch die Widerstände in Form diverser Hochpunkte bei gut 32 EUR und der 38,2%-Korrektur des 2008er-Baisseimpulses ins Visier zu nehmen. Einzig das bisherige Jahreshoch bei 29,20 EUR stellt im Erfolgsfall eine nennenswerte Zwischenetappe bis zu diesem Zielbereich dar. Rückenwind kommt derzeit von Seiten der MACD, der mit einem frischen Einstiegssignal aufwartet. HINWEIS: Heute ist Feiertag in Österreich! |
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| OMV (Monthly) | |
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