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DAX® - Island reversal scheint Anleger nicht zu stören

Island reversal scheint Anleger nicht zu stören
Gestern hatten wir an dieser Stelle die Bedeutung der Haltezone aus der Parallelen (akt. bei 7.373 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Anfang Juni sowie der Kurslücke vom 14. September bei 7.382/53 Punkten hervorgehoben. Da diese Bastion inzwischen preisgegeben wurde, sollten Anleger kurzfristig zunächst einmal mit einer Verschnaufpause rechnen. Nachdruck verleiht dieser Interpretation die Tatsache, dass gestern ein weiteres Gap – dieses Mal aber eines nach unten – bei 7.382/75 Punkten entstand, so dass in Verbindung mit der eingangs angeführten Kurslücke ein klassisches „island reversal“ entsteht. Zur Eröffnung dürften sich die deutschen Standardwerte aber wenig um dieses Kursmuster scheren und freundlich in den Tag starten. Um die Korrekturgefahren aus der angeführten Inselumkehr zu bannen, ist aber ein Schließen des o. g. Gaps vonnöten. Neue Aufwärtsdynamik dürfte aber erst wieder Aufkommen, wenn dem DAX® ein Spurt über das bisherige Jahreshoch bei 7.446 Punkten gelingt. Alles in allem scheint „stabil auf hohem Niveau“ das derzeit wahrscheinlichste Szenario zu sein.

DAX® (Daily)
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Durchatmen ist angesagt
Aus den gestern beschriebenen positiven Divergenzen seitens verschiedener Indikatoren auf Stundenbasis (z. B. MACD, RSI) konnte der Euro-BUND-Future gestern Kapital schlagen. Dabei gelang es dem Zinsbarometer den steilen Abwärtstrend seit Anfang September (akt. bei 138,15) zu den Akten zu legen. Im Tagesbereich wird das Tief vom 17. September bei 138,41 mittlerweile von zwei höherliegenden Tiefs eingerahmt, so dass in diesem Zeitfenster ein klassisches „swing low“ zu Buche steht. In der Vergangenheit hat dieses Phänomen häufig kurzfristige Marktwendepunkte markiert. Vor diesem Hintergrund könnte die gestern eingeleitete Erholung durchaus noch ein wenig weiter tragen. Per Saldo ändert diese Erwartungshaltung aber nichts an unserer übergeordneten Einschätzung, dass zuletzt ein klassisches Doppeltop vervollständigt wurde. Das rechnerische Kursziel – abgeleitet aus der Höhe der Formation – von rund 133 deckt sich zudem hervorragend mit den Tiefpunkten des letzten Quartals 2011 bei knapp 133 sowie dem Jahrespivotpunkt bei 132,80. Dieses Toppbildungsszenario gerät erst ins Wanken, wenn die 200-Tages-Linie (akt. bei 140,83) zurückerobert wird.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Erholung ausgereizt?
Die Phase der „leichten“ Zugewinne des Euro im Vergleich zum US-Dollar im Anschluss an die dynamische Erholung seit dem Zweijahrestief von Ende Juli bei 1,2040 USD neigen sich dem Ende zu. Vor allem das jüngste Überschießen über das obere Bollinger Band (akt. bei 1,3141 USD), der überkaufte Wert des RSI sowie eine potentielle Toppformation im Verlauf des DSS signalisieren eine heißgelaufene Marktverfassung. Da die Einheitswährung mit dem Tief vom Oktober 2011 bei 1,3144 USD sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement (1,3147 USD) der gesamten Baissebewegung seit Anfang Mai 2011 von knapp 1,50 USD bis auf gut 1,20 USD zudem eine wichtige Widerstandszone auslotete, wird nun ein Konsolidierungsimpuls zusehends wahrscheinlicher. Die Parallele (akt. bei 1,2924 USD) zum Erholungstrend seit Ende Juli stellt dabei eine erste Unterstützung dar. Wichtiger ist aus unserer Sicht aber die 200-Tages-Linie, die aktuell bei 1,2827 USD verläuft. Jede Atempause, die oberhalb der meistbeachteten Glättung verläuft, ist als grundsätzlich „konstruktiv“ einzustufen. Erst unterhalb dieser Bastion würde sich die erwartete Konsolidierung zu einer größeren Korrektur in Richtung des kurzfristigen Aufwärtstrends (akt. bei 1,2589 USD) ausdehnen.

EUR/USD (Daily)
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