| Kein optimaler Wochenauftakt |
| Die Zugewinne vom Freitag vergangener Woche verpufften zu Beginn der neuen Handelswoche am deutschen Aktienmarkt. Das Hoch vom Freitag bei 7.410 Punkten wird dabei von zwei tieferliegenden Hochs umschlossen, so dass ein klassisches „swing high“ entsteht. Ein solches Muster leitet regelmäßig kurzfristige Marktwendepunkte ein. Dass der Wochenauftakt Spuren hinterlassen hat, verdeutlicht auch der Stundenchart des DAX®. Die gestrige Kurslücke bei 7.387 zu 7.341 Punkten gefolgt von der Auflösung einer „bearishen“ Flagge nach unten (siehe Chart) sorgt hier für einen Schlag ins Kontor. Da parallel die 200-Stunden-Linie (akt. bei 7.329 Punkten) unterschritten wurde und zudem ein negatives Schnittmuster zwischen der angeführten Glättung und dem Pendant der letzten 38 Stunden vorliegt, dürfte der korrektive Charakter seit dem 21. September dem Aktienbarometer in den nächsten Tagen erhalten bleiben. Solange dabei aber das Haltecluster aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 7.197 Punkten), dem ehemaligen Jahreshoch bei 7.194 Punkten und dem Aufwärtsgap von Anfang September (7.183 zu 7.172 Punkte) nicht unterschritten wird, kann übergeordnet von einem gesunden Kräftesammeln ausgegangen werden. |
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| DAX® (1 Hour) | |
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| Rückfall in alte Verhaltensmuster |
| Kaum glaubten wir die Lethargie der letzten Tage für überwunden, fiel der Euro-BUND-Future in bekannte Verhaltensmuster zurück. Die gestrige Bewegungsarmut – zwischen Tageshoch und - tief lagen lediglich 39 Ticks –, die noch dazu von dünnen Umsätzen von nur gut 438.000 Kontrakten begleitet wurde, lässt sich aber zum Teil durch den gestrigen US-Feiertag erklären. Vor diesem Hintergrund muss man sich aus technischer Sicht mit dem Abstecken der derzeit grundsätzlichen Leitplanken begnügen. Auf der Unterseite würde ein nachhaltiger Rutsch unter die 200-Tages-Linie (akt. bei 141,08) das Augusttief bei 140,78 unter Druck bringen, bevor die Haltezone aus dem Tief von Ende Juni bei 139,72 und einem Fibonacci-Cluster aus zwei verschiedenen Retracements bei 139,94/139,71 in den Fokus rückt. Auf der Oberseite sind die Bullen dagegen erst dann zurück im Spiel, wenn die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 141,91/95 überwunden werden. Im Erfolgsfall dürfte ein Schließen der verbliebenen Rollover-Kurslücke (obere Gapkante bei 142,31) doch noch Realität werden. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Trotz höchstem Wochenschluss nicht alles in Butter |
| Nachdem der MDAX® seit Mitte August im Dunstkreis des 2011er-Hochs bei 11.259 Punkten verharrte, sah es zum Ende der abgelaufenen Woche dank des höchsten jemals festgestellten Wochenschlusskurses (11.409 Punkte) nach einem neuen Bewegungsimpuls auf der Oberseite aus. Die leichten Gewinnmitnahmen zum Wochenauftakt relativieren diese Einschätzung allerdings, zumal das bisherige Allzeithoch vom Juli 2007 bei 11.494 Punkten zusammen mit den o. g. Barrieren die ultimative Widerstandszone bildet. Ein Befreiungsschlag in Form eines Lüftens des angeführten Deckels würde zwar für eines der besten Signale überhaupt sorgen, ist aber alles andere als ein Selbstläufer. Schließlich bleiben bisher die Indikatoren MACD und RSI neue Hochs schuldig (siehe Chart). Solche negativen Divergenzen signalisieren oftmals einen recht reifen Haussetrend. Auf der Unterseite müssten sich Investoren allerdings erst dann ernsthafte Sorgen machen, wenn die Kombination aus dem 1-jährigen Aufwärtstrend seit Oktober vergangenen Jahres (akt. bei 10.849 Punkten) und dem Tief der letzten neun Wochen bei 10.843 Punkten per Wochenschlusskurs unterschritten wird. Vor diesem Hintergrund sollten Investoren neue Longengagements bis zum endgültigen Ausbruchsfall zurückstellen. |
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| MDAX® (Weekly) | |
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