| Klassisches Dreieck |
| Die Rally um mehr als 1.000 Punkte seit Anfang Juni wollen wir nutzen, um mal wieder den Wochenchart des DAX® einer kritischen Analyse zu unterziehen. Zunächst einmal fällt aktuell eine Serie von acht weißen Wochenkerzen in Folge ins Auge. Gemäß der klassischen Candlestickanalyse ist aber ein Basiswert, der acht bis zehn positive Kerzen in Folge ausgeprägt hat, anfällig für eine Korrektur. Rein durch die charttechnische Brille betrachtet, notieren die deutschen Standardwerte aktuell knapp über der oberen Begrenzung einer Dreiecksformation, die auf der Oberseite durch den seit Anfang Mai 2011 bestehenden Baissetrend (akt. bei 6.995 Punkten) begrenzt wird. Jenseits dieser Trendlinie wird der nächste Widerstand durch das bisherige Jahreshoch von Mitte März bei 7.194 Punkten definiert, bevor die Hochpunkte vom Juli und Mai 2010 bei 7.524/600 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Vor dem Hintergrund der zuletzt beschriebenen negativen Divergenzen ist ein nachhaltiger Ausbruch aus dem o. g. Dreieck aber noch keine ausgemachte Sache. Deshalb gilt es, einen Rückfall unter die obere Dreiecksbegrenzung unbedingt zu verhindern, da ansonsten tatsächlich eine Konsolidierung droht. |
|
| DAX® (Weekly) | |
|  | |
|
|
|
|
| Erholung läuft, aber Nagelprobe steht noch an |
| Bisher hält sich die 10-jährige Rendite an den im „Daily Trading“ vom 25. Juli skizzierten Fahrplan. So erweist sich der Fehlausbruch auf der Unterseite in Kombination mit einem potentiellen Doppelboden auf Basis der beiden jüngsten Kurstiefs bei 1,1270/60 % als der erwartete Kurstreiber. Aufgrund des gültigen Einstiegssignals seitens des MACD sowie der zuvor ausgeprägten positiven Divergenz zwischen dem Trendfolger und dem eigentlichen Chartverlauf kann der jüngste Renditeanstieg durchaus auch noch etwas weiter tragen. Die eigentliche Nagelprobe steht allerdings erst im Bereich des Septembertiefs vom vergangenen Jahr bei 1,64 % bzw. dem seit April 2011 bestehende Baissetrend (akt. ebenfalls bei 1,64 %) ins Haus. Abgerundet wird das auf diesem Niveau entstehende Widerstandsbündel durch die 38-Wochen-Linie (akt. bei 1,68 %), eine weitere Trendlinie (akt. bei 1,69 %) sowie ein Fibonacci-Cluster aus zwei verschiedenen Retracements (1,69/1,71 %). Erst oberhalb dieser massiven Barrieren würde der potentielle Doppelboden zu einer „echten“ unteren Umkehr mutieren, und erst dann droht den Rentenmarktbullen ernsthaftes Ungemach. |
|
| 10-jährige Rendite D (Weekly) | |
|  | |
|
|
|
|
| Auf der Suche nach neuen Impulsen! |
| Im Rahmen des übergeordneten Aufwärtstrendkanals seit März 2009 (Begrenzungen akt. bei 10,67 EUR bzw. 26,65 EUR) befindet sich die Gildemeister-Aktie seit dem bisherigen Jahreshoch von Anfang Mai bei 15,62 EUR im Korrekturmodus. In den letzten Wochen häuften sich allerdings die „hammerähnlichen“ Candlestickmuster, was auf eine solide Nachfragesituation unterhalb der Marke von 12 EUR schließen lässt. Interessant ist aber noch ein anderer Blickwinkel: So notiert die Trenddynamik – gemessen am ADX – auf dem niedrigsten Stand seit Herbst 2010. In der Vergangenheit folgten auf solche trendlosen Phasen regelmäßig neue Volatilitätsschübe. Damit sich dieses Phänomen nach Norden entlädt, ist ein Spurt über das Widerstandscluster aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 12,14 EUR), einem Fibonacci-Level (12,47 EUR) und den jüngsten Hochpunkten bei 12,58/61 EUR vonnöten. Im Erfolgsfall nimmt das Papier u. E. Kurs auf das bisherige Jahreshoch, wobei das Julihoch bei 14,14 EUR ein wichtiges Etappenziel darstellt. Als Absicherung bietet sich die Kombination aus dem jüngsten zyklischen Tief bei 10,99 EUR, einem weiteren Retracement-Level (10,88 EUR) und der o. g. unteren Trendkanalbegrenzung an. |
|
| Gildemeister (Weekly) | |
|  | |
|
|
|
|
| Erfolgreich im 2. Anlauf |
| Mit etwas zeitlicher Verzögerung (siehe „Daily Trading“ vom 8. August) gelang es dem Euro im Vergleich zum japanischen Yen letztlich doch, das Widerstandsbündel aus dem Abwärtstrend seit April (akt. bei 96,35 JPY), dem Januartief bei 97,01 JPY und der 38-Tages-Linie (akt. bei 97,18 EUR) in die Schranken zu weisen. Damit dürfte nun der Grundstein dafür gelegt sein, dass die Einheitswährung Kapital aus den im Anschluss an den tiefsten Stand seit November 2000 ausgeprägten Divergenzen (siehe RSI, MACD) schlagen kann. Die besondere Bedeutung des o. g. Kumulationspunktes ergibt sich zudem aus der Tatsache, dass dank des erfolgreichen Befreiungsschlags gleichzeitig eine klassische Keilformation „bullish“ aufgelöst wurde (siehe Chart). Per Saldo dürfte damit der Startschuss für wieder dreistellige Notierungen des Währungspaars gefallen sein. Aus charttechnischer Sicht ist die Kombination aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung seit März (100,71 JPY) und den jüngsten Erholungshochs bei 101,39/62 JPY als erste Zielzone prädestiniert. Um die gute Ausgangslage nicht auf´s Spiel zu setzen, sollte der Euro zur japanischen Valuta den beschriebenen Kumulationspunkt bei 97 JPY fortan nicht mehr unterschreiten. |
|
| EUR/JPY (Daily) | |
|  | |
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |
|
|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbctrinkaus.de
|
|
|