| Latente Abwärtsgefahren |
| Die deutschen Standardwerte haben den zweiten Handelstag in Folge eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper ausgeprägt. Aufgrund dieses Verhaltensmusters sehen wir uns in der gestrigen Einschätzung bestätigt, dass die Marktteilnehmer durchaus Respekt vor den nächsten charttechnischen Hürden in Form der Parallelen (akt. bei 6.863 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Anfang Juni sowie dem Hoch vom 2. Mai bei 6.876 Punkten haben, zumal die angeführten Hürden zusätzlich durch das obere Bollinger Band (akt. bei 6.835 Punkten) bestätigt werden. Trotz der bestehenden Kaufsignale seitens der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon wird die Luft somit zusehends dünner. Besonders ein Schließen der Kurslücke vom Wochenauftakt bei 6.703 zu 6.690 Punkten – dann wäre auch ein Fibonacci-Level (6.705 Punkte) unterschritten – würde eine Korrektur mehr und mehr wahrscheinlich machen. Der nächste wirklich markante Auffangbereich wird dann auf der Unterseite durch die Kombination aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.391 Punkten) sowie dem Erholungstrend seit Anfang Juni (akt. bei 6.376 Punkten) abgesteckt. |
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| DAX® (Daily) | |
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| Zurück auf Los! |
| Unmittelbar vor der 200-Stunden-Linie (akt. bei 144,64) hat der Euro-BUND-Future wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Damit hat sich unter dem Strich unsere vorsichtige Grundhaltung ausgezahlt. Per Saldo unterstreicht die gestrige Kursentwicklung die Bedeutung der Haltezone aus der flach verlaufenden 38-Tages-Linie (akt. bei 143,16) und dem Hoch vom 18. Juni bei 143,09. Ein Bruch dieser Bastion dürfte die letzte Woche losgetretene Verschnaufpause zu einer größeren Korrektur mutieren lassen. Das jüngste zyklische Verlaufstief bei 142,64 sollte dann nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Süden darstellen. Vielmehr müssen sich Anleger dann mit einem Ausloten des adjustierten Aufwärtstrends seit April 2011 (akt. bei 141,72) auseinander setzen. Analog ist derzeit der Chart der 10-jährigen Rendite zu interpretieren, der zuletzt mit einem Fehlausbruch auf der Unterseite den Grundstein für einen temporären Renditeanstieg gelegt hat. Von mehr als einer technischen Aufwärtsreaktion müsste man ausgehen, wenn das massive Widerstandscluster bei 1,64/1,71 % überwunden und damit gleichzeitig ein Doppelboden vervollständigt wird. In einer solchen Situation dürfte auch der Euro-BUND-Future ernsthaft in die Bredouille geraten. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Make or break! |
| Seit Sommer 2008 befindet sich die Münchener Rück-Aktie übergeordnet in einer seitlichen Schiebezone. Der jüngste „Dreh nach Norden“ im Bereich der 38-Tages-Linie (akt. bei 110,07 EUR) hat das Papier nun aber wieder bis an einen interessanten Widerstandsbereich geführt. Ein Spurt über die horizontalen Hürden zwischen 116,90 EUR und 118,35 EUR (diverse Hochs seit November 2010) würde den Bullen vor diesem Hintergrund sehr gut in die Karten spielen. Gelingt es den angeführten „Deckel“ zu lüften, wäre perspektivisch der Weg frei bis zum Mehrjahreshoch vom Februar 2011 bei 126,00 EUR. Als Zwischenziele bis in diesen Kursbereich dienen dabei die Hochpunkte vom Dezember 2008 und April 2010 bei 122,26/123,55 EUR. Die Parallele zum Aufwärtstrend seit Herbst 2011 bietet aktuell sogar Raum bis rund 128 EUR. Neue Longengagements können im Ausbruchsfall engmaschig auf Basis der o. g. Barrieren abgesichert werden. Zusammen mit den aufgezeigten Zielmarken auf der Oberseite ergibt sich dann ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis. Beißt sich der Titel dagegen an der o. g. Signalzone die Zähne aus, muss von einer Fortsetzung der übergeordneten Schiebezone ausgegangen werden. |
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| Münchener Rück (Daily) | |
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