Für den Inhalt dieser Seite ist der Emittent verantwortlich

DAX® - Lethargie ohne Ende?

Lethargie ohne Ende?
Beim DAX® scheint der Trennungsschmerz groß zu sein, denn so recht mag sich der deutsche Leitindex nicht von der 7.000 Punkte-Marke lösen. Erneut gelang sogar ein Schlusskurs oberhalb der psychologischen Haltemarke. Dennoch scheinen die Tage gezählt: Auch gestern konnte kein nachhaltiger Erfolg auf der Oberseite verbucht werden, womit kurzfristig, d.h. auf Stundenbasis, weiter der Mitte August entstandene Abwärtstrend (akt. bei 7.021 Punkten) dominiert. Zusammen mit dem Gegenwind, der aus den Verkaufssignalen von Stochastik und MACD resultiert, droht das aktuell in der Bewegungsarmut zum Ausdruck kommende Tauziehen zugunsten der Bären auszugehen. Diese genießen auch aus periodischen Aspekten wie dem Dekaden- oder dem US-Präsidentschaftszyklus einen Vorteil, kommt es hiernach im September doch in schöner Regelmäßigkeit zu Kursdellen. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit den nächsten Haltemarken vertraut zu machen. Zunächst lässt sich hier die Kombination aus dem jüngsten zyklischen Tief und dem Hoch vom Mai bei 6.886/76 Punkten ausmachen. Gewinnt eine Korrektur an Schwung, rutscht auch zügig wieder der Aufwärtstrend seit Anfang Juni (akt. bei 6.607 Punkten) auf die Agenda.

DAX® (1 Hour)
chart

Freude ist nur von kurzer Dauer
Sah es zum gestrigen Handelsbeginn noch so aus, als könnte der Euro-BUND-Future seine Lethargie überwinden und den Weg wie erhofft nach Norden einschlagen – am Vormittag wurde mit 144,37 ein neues Verlaufshoch generiert –, setzte am Nachmittag eine Gegenbewegung ein, die das kurzfristige Bild ein wenig eintrübt. So wurde die seitliche Schiebezone der letzten drei Handelstage nach unten verlassen, was ein zeitnahes Wiedersehen mit der Unterstützungszone aus dem kurzfristigen Abwärtstrend seit Ende Juli (akt. bei 142,81) und der wieder steigenden 200-Stunden-Linie (akt. bei 142,74) wahrscheinlicher macht. Ein Unterschreiten dieser Haltepunkte würde wohl weitere Kursverluste nach sich ziehen. Daher sollten tradingorientierte Anleger die angeführten Marken als Stopp für bestehende Longpositionen heranziehen. Für die strategische Ausrichtung wäre indes erst bei einem Unterschreiten der Kombination aus der steigenden 200-Tages-Linie (akt. bei 140,40) und dem Tief vom 29. Juni bei 139,72 die Reißleine zu ziehen. Da die technischen Indikatoren die Kursrückgänge vom gestrigen Nachmittag mit frischen Verkaufssignalen begleitet haben, ist eine vorsichtigere Grundhaltung für den heutigen Handelstag angebracht.

Euro-BUND-Future (Kontrakt Sep 12) (1 Hour)
chart

Wie ein Schweizer Uhrwerk!
Unsere Serie von Titeln, die auf neue Rekordstände ausbrechen, setzen wir mit der Nestlé-Aktie fort. Im Rahmen des breitgefassten Haussetrendkanals seit März 2003 (Begrenzungen akt. bei 44,11 CHF bzw. 71,67 CHF) entwickelt sich der Konsumtitel zu einem echten Dauerbrenner. Zuletzt kam es sogar aufgrund des Sprungs über die Widerstandszone aus diversen Hochpunkten zwischen 55,30 CHF und 57,50 CHF nochmals zu einem prozyklischen Kaufsignal. So konnte mit der jüngsten Bewegung der beschriebene „Deckel“ gelüftet werden, der zuvor insgesamt vier Mal die Kursavancen gestoppt hatte. Durch den Sprung auf ein neues Rekordhoch wurde gleichzeitig die seitliche Schiebezone seit Herbst 2009 zu den Akten gelegt, aus der sich ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 65 CHF ableiten lässt. Das Kursziel harmoniert bestens mit der 161,8%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Dezember 2010 bis August 2011 (65,18 CHF). Parallel wird der Ausbruch durch bestehende Kaufsignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon auf den von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) bestätigt. Als Absicherung für Longpositionen bieten sich die o. g. Ausbruchsmarken an, die es fortan nicht mehr zu unterschreiten gilt.

Nestlé (Weekly)
chart

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?








HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbctrinkaus.de

Kontaktdaten HSBC Trinkaus & Burkhardt AG

BereichDerivatives Public Distribution
StraßeKönigsallee 21-23
Ort40212 Düsseldorf
Infoline0800/4000 910 (Inland, kostenlos)
00800/4000 9100 (Ausland, kostenlos)
Hotline für Berater0211/910-4722
Fax0211/910-1936
Internetwww.hsbc-zertifikate.de
E-Mailzertifikate@hsbctrinkaus.de