| Pullback aus dem Lehrbuch? |
| Nicht nur der Euro-BUND-Future (siehe Analyse unten), sondern auch die heimischen Aktientitel starteten gestern verhalten in die neue Woche. Aus Sicht des Stundencharts lotet der DAX® derzeit aber eine sehr interessante Haltezone aus, die sich einerseits aus der ehemaligen Flaggenbegrenzung (akt. bei 7.334 Punkten) und andererseits aus der 200-Stunden-Linie (akt. bei 7.330 Punkten) andererseits speist. Bis zu diesem Niveau wäre die Atempause der letzten beiden Tage als klassischer Pullback zu interpretieren. Da der RSI gestern bereits in überverkauftes Terrain vorgestoßen ist, bildet die angeführte Bastion ein interessantes Einstiegsniveau für Anleger die bisher den fahrenden Zug verpasst haben. Oberhalb dieser Zone bleiben die positiven Implikationen aus der zuletzt mehrfach diskutierten Flagge bestehen, was perspektivisch auf neue Jahreshochs oberhalb der Marke von 7.479 Punkten hoffen lässt. Übergeordnet ist die Welt aus Bullensicht ohnehin in Ordnung, solange es nicht zu einem Bruch der Schlüsselunterstützungen bei knapp 7.200 Punkten kommt, zumal ein dieser Haltezone eine Toppbildung (siehe Chart) vervollständigen würde. |
|
| DAX® (1 Hour) | |
|  | |
|
|
|
|
| Risiken überwiegen |
| Der Euro-BUND-Future startete verhalten in die neue Woche. Dennoch gibt es u. E. eine Reihe von interessanten Implikationen. So wird das Hoch vom vergangenen Freitag bei 140,48 von zwei tieferliegenden Hochpunkten eingerahmt, so dass ein klassisches „swing high“ entsteht. Ein solches Phänomen markiert regelmäßig kurzfristige Marktwendepunkte. In die gleiche Kerbe schlägt aktuell die Tatsache, dass die Abwärtskurslücke vom 17. Oktober bei 140,59/63 nach wie vor Bestand hat. Wie zuletzt befürchtet, ist darüber hinaus mittlerweile ein negatives Schnittmuster zwischen der 38-Tages-Linie und dem 200-Perioden-Pendant (akt. bei 141,08 bzw. 141,19) Realität. Last but not least ist der MACD sowohl auf Stunden- als auch auf Tagesbasis derzeit „short“ positiniert. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger kurzfristig vor allem die Kombination aus dem Tief von Ende Juni bei 139,72 und dem Fibonacci-Cluster aus zwei verschiedenen Retracement-Level (139,94/71) im Blick haben. Ein Abgleiten unter diese Bastion würde den Zinsfuture wieder in die Bredouille bringen und ein Wiedersehen mit dem Septembertief bei 138,41 implizieren. |
|
| Euro-BUND-Future (Daily) | |
|  | |
|
|
|
|
| Versuch der Bodenbildung |
| Während wir im Frühjahr bei der Arcelor-Aktie in erster Linie auf Seitwärtsrenditen aus waren (siehe „Daily Trading“ vom 22. März), könnte sich in den nächsten Wochen möglicherweise bei dem Stahltitel eine offensivere Gangart auszahlen. Zum wiederholten Mal blieben nach einem Abgleiten unter die Tiefs von 2008 und 2009 bei 12,28/11,95 EUR Anschlussverkäufe aus (siehe Chart). Mittlerweile bilden vielmehr die Tiefpunkte zwischen 11,04 EUR und 10,47 EUR seit Ende September 2011 eine solide Unterstützungszone. Als Sprungbrett nach oben dürfte das Papier diese Basis aber erst nutzen können, wenn es gelingt, die Kombination aus dem Baissetrend seit Juli 2011 (akt. bei 12,67 EUR) und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 12,97 EUR) aus dem Weg zu räumen. Im Erfolgsfall dürfte auch das jüngste Erholungshoch bei 13,45 EUR passiert werden, wodurch ein kleiner Doppelboden komplettiert wäre. Langfristig winkt dann sogar ein Folgeanstieg bis zum bisherigen Jahreshoch bei 17,96 EUR. Um die Chance auf eine untere Umkehr nicht leichtfertig auf’s Spiel zu setzen, sollten auf der Unterseite die o. g. Tiefs nicht mehr unterschritten werden. |
|
| ArcelorMittal (Weekly) | |
|  | |
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |
|
|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbctrinkaus.de
|
|
|