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DAX® - Sentiment unterstützt

Sentiment unterstützt
Die DAX®-Bullen konnten gestern weiter Kapital aus dem jüngsten Sprung über die 90-Wochen-Linie (akt. bei 6.619 Punkten) und das Hoch von Anfang Juli bei 6.642 Punkten schlagen. Die Verschiebung der Kräfteverhältnisse zugunsten der Optimisten spiegelt sich darüber hinaus im gestrigen Aufwärtsgap (6.691 zu 6.699 Punkten) wider. Da zudem die Etappenziele in Form der 61,8%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses von Mitte März bis Anfang Juni (6.705 Punkte) sowie die Parallele (akt. bei 6.753 Punkten) zum Erholungstrend seit Anfang Juni passiert wurden, dürften die deutschen Standardwerte Kurs auf die Hochpunkte vom April bzw. Mai bei 6.813/76 Punkten genommen haben. Die gegenwärtige Stimmungslage sorgt für zusätzlichen Rückenwind. So ist der Anteil der freundlich gestimmten Privatanleger in den USA gemäß des jüngsten Sentimentreports der American Association of Individual Investors auf den niedrigsten Stand seit August 2010 gefallen (22 %). Da zudem das Lager der Neutralen gut gefüllt ist (36 %), stehen noch ausreichend Investoren an der Seitenlinie bereit, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen.

DAX® (Daily)
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Fehlende Volumenbestätigung
Die Serie von kleinen Kerzen mit kleinen Kerzenkörpern fand gestern beim Euro-BUND-Future ihre nahtlose Fortsetzung. Dieses Phänomen muss unverändert als ein Zeichen für ein nachlassendes Aufwärtsmomentum interpretiert werden. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man die gegenwärtige Umsatztätigkeit in die Betrachtung mit einbezieht. So verharrte das Volumen auch gestern wieder unterhalb der Marke von 500.000 Kontrakten. Dabei fällt auf, dass die Rally seit dem zyklischen Tief von Ende Juni bei 139,72 mit dem Makel einer rückläufigen Umsatztätigkeit versehen ist. Von „volume goes with the trend“ kann also keine Rede sein. Trotz dieser beiden Wermutstropfen zeigt sich das Zinsbarometer (bisher) „stabil auf höchstem Niveau“. Dennoch wird das Zeitfenster für einen erneuten Vorstoß in Richtung des Allzeithochs vom 1. Juni bei 146,89 zusehends kleiner. Auf der Unterseite definieren wir dagegen ein Abgleiten unter das jüngste „swing low“ bei 144,62 als Korrekturtrigger. Unterhalb dieses Levels wird ein Test der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,33) wahrscheinlich.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Aufwärtstrends bestätigt
In der Korrektur seit März hat die BASF-Aktie den Aufwärtstrend seit Herbst 2008 (akt. bei 54,66 EUR) letztlich und den Haussetrend seit September 2011 (akt. bei 51,91 EUR) sogar nahezu punktgenau bestätigt. Da sich auf dieser Basis zudem eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet hat (siehe Chart), ist es an der Zeit wieder optimistischer für den Chemietitel gestimmt zu sein. Abgerundet wird das konstruktive Chartbild durch die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 57,55 EUR) sowie den Spurt über das 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Korrekturimpulses seit März (57,81 EUR). Aus der beschriebenen unteren Umkehr ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 6 EUR, was gleichbedeutend mit einem rechnerischen Kursziel im Dunstkreis der Marke von 63 EUR ist. Auf dem Weg in diesen Bereich stecken die Tiefpunkte von Mitte April und Anfang März bei 61,16/62,24 EUR wichtige Etappenziele ab. Eine enge Absicherung auf Basis der gestrigen Kurslücke bei 57,72/67 EUR bzw. der 200-Tages-Glättung eröffnet Anlegern ein hervorragendes Chance-Risiko-Profil.

BASF (Daily)
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Nur eine Flagge?
Seit dem Korrekturtief vom 10. Juli befindet sich die Linde-Aktie wieder im Vorwärtsgang. Durch die charttechnische Brille betrachtet ist der Gasehersteller damit wieder an einer ganz entscheidenden Schwelle angelangt. Als solche definieren wir die Kombination aus dem Baissetrend seit Anfang April (akt. bei 119,38 EUR), der 200-Tages-Linie (akt. bei 119,92 EUR) sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Korrekturimpulses der letzten Monate (120,15 EUR). Dank des jüngsten Sprungs über das angeführte Widerstandscluster ist die Atempause seit Anfang April zudem als klassische Korrekturflagge zu interpretieren. Übergeordnet lässt dieses Kursmuster, das traditionell trendbestätigenden Charakter besitzt, sogar auf einen erneuten Anlauf in Richtung des bisherigen Rekordstandes bei 136,90 EUR schließen. Neben dem frischen Kaufsignal seitens des trendfolgenden MACD verleiht der potentielle „morning star“ auf Wochenbasis dem beschriebenen Ausbruchsszenario Nachdruck. Der o. g. alte Abwärtstrend ermöglicht eine enge Absicherung neuer Longengagements, was mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis einhergeht.

Linde (Daily)
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