DAX® - Kräftesammeln wäre gesund

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DAX® - Kräftesammeln wäre gesund

Kräftesammeln wäre gesund
Der DAX® konnte gestern die Kurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) verteidigen. Da die deutschen Standardwerte in der Folge ein neues Verlaufshoch (12.566 Punkte) verbuchen konnten und zudem ein „bullish engulfing“ im Tageschart entstand, bleibt die Ausgangslage konstruktiv. Die wesentlichen Katalysatoren sind dabei unverändert die zuletzt nach oben aufgelöste Korrekturflagge sowie die jüngst abgeschlossene kleine Bodenbildung. Das rechnerische Anschlusspotential aus der letzten Weichenstellung lässt sich auf den Bereich um die Marke von 12.700 Punkten taxieren und harmoniert somit gut mit dem Julihoch bei 12.677 Punkten. Der erfolgreiche Flaggenausbruch legt perspektivisch sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Allzeithoch vom Juni bei 12.952 Punkten nahe. Die Vorgaben scheinen heute kurzfristig aber einen direkten DAX®-Durchmarsch zu verhindern. Deshalb wollen wir uns auch dem Money Management widmen. Tradingorientierte Anleger können als Absicherung unverändert die untere Gapkante der jüngsten Aufwärtskurslücke (12.482 Punkte) heranziehen. Aus strategischer Sicht sollte das Aktienbarometer indes nicht mehr unter die Marke von 12.300 Punkten zurückfallen, da ansonsten die o. g. Bodenbildung negiert wäre.

DAX® (Daily)
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Auf zu neuen Höhen
Die Fielmann-Aktie zählt zweifelsfrei zu den echten Dauerbrennern auf den deutschen Kurszettel. Festmachen lässt sich diese Aussage an dem seit Anfang 2008 bestehenden Haussetrend (akt. bei 66,95 EUR), der jüngst sogar einer erneuten Belastungsprobe standhielt. Da die objektive Auswertung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ einen idealtypischen Aufwärtstrend signalisiert und auch der trendfolgende MACD darüber hinaus gerade seine Signallinie von unten nach oben durchschnitten hat, wird ein Anlauf auf das bisherige Jahreshoch bei 77,33 EUR – gleichbedeutend mit dem Allzeithoch der Aktie – in den nächsten Wochen zusehends wahrscheinlich. Jenseits dieses Levels entstünde dann nochmals ein prozyklisches Kaufsignal von besonderer Bedeutung. Im „uncharted territory“ jenseits des angeführten Rekordstandes definieren zwei Fibonacci-Projektionen (81,68 EUR bzw. 84,38 EUR) die nächsten Anlaufziele, ehe die Parallele zum o. g. Haussetrend (akt. bei 100,21 EUR) die letzte verbliebene Hürde darstellt. Auf der Unterseite würde indes ein Abgleiten unter die Haltezone aus dem angeführten, langfristigen Haussetrend und dem Korrekturtief vom Juli bei 65,93 EUR für einen echten Nackenschlag sorgen. Bestehende Engagements sollten deshalb auf dieser Basis abgesichert werden.

Fielmann (Weekly)
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200-Tages-Linie als letzte Hürde
Im bisherigen Jahresverlauf zählt der Autobauer aus München nicht gerade zu den Topperformern unter den DAX®-Werten. Vielmehr stehen bisher Kursverluste zu Buche. Deshalb ist es besonders bemerkenswert, wenn in dieser Woche die objektive Auswertung anhand der „HSBC Trendkompass“-Argumente Relative Stärke (Levy) und Momentum der letzten vier Wochen erstmals seit längerem wieder einen idealtypischen Aufwärtstrend signalisieren. Zu diesem hoffnungsvollen Signal gesellen sich aus charttechnischer Sicht der Abschluss eines kleinen Doppelbodens sowie der Sprung über einen kurzfristigen Abwärtstrend (akt. bei 81,75 EUR). Abgerundet wird die konstruktive Ausgangslage durch ein dynamisches „bullish engulfing“ auf Wochenbasis, welches sogar die Körper der vier Vorwochen umschließt. Vor diesem Hintergrund definieren wir einen Anstieg über die 200-Tages-Linie (akt. bei 84,50 EUR) als entscheidenden Signalgeber. Gelingt der BMW-Aktie der Sprung über die angeführte Hürde, rückt die Kombination aus der Kurslücke vom Mai (88,07 EUR zu 89,57 EUR) und den Hochs bei gut 90 EUR ins Blickfeld. Als Stopp können Anleger den o. g. ehemaligen Abwärtstrend heranziehen.

BMW (Daily)
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Mit neuem Allzeithoch
Die im Januar 2016 gestartete Rally konnten die brasilianischen Standardwerte im bisherigen Jahresverlauf 2017 nahtlos fortsetzen. Dennoch steht der langfristige Chartverlauf des Bovespa für eine „verlorene Dekade“, denn seit nahezu zehn Jahren bewegt sich der Index unter großen Schwankungen seitwärts. Das Aktienbarometer schickt sich allerdings gerade an, diese Tradingrange mit einem der besten Signale der Technischen Analyse nach oben aufzulösen. Schließlich sorgt der Sprung über die Hochs von 2010 und 2008 bei 71.989/73.920 Punkten für einen historischen Rekordstand. Von Indikatorenseite wird der beschriebene Ausbruch durch die bestehenden Kaufsignale seitens des MACD und des Aroon untermauert. Damit steht die Börsenampel auf „grün“, besonders wenn Anleger die Korrektur von Ende 2010 bis zum Sommer 2016 als trendbestätigende Flagge interpretieren (siehe Chart). Schließlich hält das Konsolidierungsmuster ein rechnerisches Kursziel von knapp 81.000 Punkten bereit. Jenseits dieses Levels definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion der o. g. Korrektur (86.877 Punkte) das nächste Anlaufziel. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte der Bovespa in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom Februar 2017 (69.488 Punkte) zurückfallen.

Bovespa (Monthly)
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