DAX® - Vor neuem Vola-Impuls?

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DAX® - Vor neuem Vola-Impuls?

Vor neuem Vola-Impuls?
Der gestrige Handelstag lieferte beim DAX® erneut einen Beweis für die Relevanz der zuletzt immer wieder angeführten Schlüsselunterstützung aus dem unteren Bollinger Band (akt. bei 12.908 Punkten) und den jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 12.848/10 Punkten. Schließlich lag das Tagestief (12.865 Punkte) exakt in diesem Dunstkreis. Vor allem die anschließende Erholung unterstreicht dabei, dass die Bullen diese Bastion nicht kampflos aufgeben werden. Übergeordnet hat die Seitwärtsphase der letzten Wochen zur Folge, dass sich der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band sehr stark eingeengt hat. In der Vergangenheit kündigte diese Konstellation oftmals einen nahenden Vola-Impuls an. Dazu passt auch die charttechnische Situation im Stundenchart, wo die Glättungslinien der letzten 38, 90 und 200 Perioden nur gut 100 Punkte trennen und zudem allesamt in die entscheidende Schiebezone zwischen 12.848/10 Punkten auf der Unter- und rund 13.200 Punkten fallen. Eine Verletzung einer der beiden Leitplanken dient demnach als Katalysator für den erwarteten Bewegungsimpuls. Allzu lange dürfte eine Entscheidung nicht mehr auf sich warten lassen.

DAX® (1 Hour)
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Hartnäckige Hürden voraus
Seit Ende Februar befindet sich der Euro im Vergleich zur norwegischen Krone im Rallymodus. Inzwischen ist die Einheitswährung aber in eine mehr als massive Widerstandszone vorgestoßen. Zum einen ergibt sich diese aus den Jahreshochs von 2016 und 2014 bei 9,75 NOK bzw. 9,87 NOK, zum anderen bremst bei knapp 10 NOK der historische Rekordstand vom Jahreswechsel 2008/09 den laufenden EUR-Aufwärtsimpuls aus. Als zusätzliche Bremsklötze fungieren in diesem Zusammenhang die Parallele (akt. bei 10,04 NOK) zum Aufwärtstrend seit Februar sowie der mögliche „Innenstab“ der laufenden Woche. Verbleibt die aktuelle Schwankungsbreite tatsächlich innerhalb des Pendants der Vorwoche, dann liefert die so entstehende „inside week“ ein erstes Indiz dafür, dass die EUR-Aufwärtsdynamik nachlässt. In die gleiche Kerbe schlägt beispielsweise der RSI, der gerade ein neues Ausstiegssignal generiert hat. Per Saldo dürfte ein direkter „Durchmarsch“ auf der Oberseite ein schwieriges Unterfangen werden. Vielmehr sehen wir einen kurzfristigen EUR-Korrekturbedarf. Dabei definieren die letzten Hochs bei rund 9,60 NOK bzw. der o. g. Haussetrend seit Februar (akt. bei 9,35 NOK) die nächsten Rückzugslinien.

EUR/NOK (Weekly)
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DIESE Marken sollten Sie kennen
Aufgrund des Bruchs des Aufwärtstrends seit November 2016, des Rutsches unter die 38-Wochen-Linie (akt. bei 182,87 EUR) sowie der vervollständigten Toppformation hatten wir die Adidas-Aktie zuletzt kritisch beleuchtet. Das Chartbild ist zwar weiter fragil und auch Indikatoren wie z. B. MACD und Relative Stärke (Levy) mahnen zur Vorsicht, doch die obere Umkehr hat bisher noch keinen großen Abgabedruck nach sich gezogen. Vielmehr liegt im bisherigen Wochenverlauf eine sog. „inside week“ vor. Dieses Kursmuster können Anleger prozyklisch interpretieren, was uns zu den entscheidenden charttechnischen Marken führt. Auf der Unterseite fallen die jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 175,10/174,75 EUR sehr dicht zusammen. Da ein Unterschreiten dieser Haltezone gleichzeitig den angeführten „Innenstab“ nach unten auflösen würde, sollte dann tatsächlich Abwärtsmomentum aufkommen. Die nächste wichtige Unterstützung ergibt sich bei einer negativen Weichenstellung erst wieder im Bereich des Junitiefs bei 163,45 USD, welches zudem sehr gut mit dem rechnerischen Kursziel der o. g. Toppbildung harmoniert. Auf der Oberseite bedarf es indes eines Spurt über die eingangs erwähnte langfristige Glättung, um die „inside week“ „bullish“ aufzulösen und somit gleichzeitig die obere Umkehr zu negieren

adidas (Weekly)
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